ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH

9 Einstiegsprogramme

Statement

Referentin Personalmarketing
ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH

Inwiefern unterscheidet sich die Unternehmenskultur des mittelständischen Unternehmens ESG von größeren Konzernen und was bedeutet dies für Berufseinsteiger (m/w)?

Im Mittelstand ist die Bandbreite an Aufgaben innerhalb einer Position meistens sehr groß, inhaltliche Abwechslung somit jederzeit gegeben. Bei großen Konzernen sind Mitarbeiter üblicher Weise spezialisierter eingesetzt und fokussieren sich dementsprechend auf weniger Aufgaben.

Unsere Mitarbeiter genießen zudem große Freiheitsgrade bei der Ausübung ihrer Tätigkeit. Die für den Mittelstand charakteristischen Strukturen bieten das entsprechende Umfeld dafür: sie sind flexibel und lassen sich schnell an sich ändernde Situationen anpassen. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber sehr großen Unternehmen.

Junge Kolleginnen und Kollegen mit Engagement und Potenzial können sich schnell in Positionen mit Verantwortung entwickeln und ihre Karriere vorantreiben. Unser Arbeitsumfeld ist geprägt durch hohe Umsetzungsstärke und schnelle Realisierbarkeit von Ideen. Die Abstimmung in verschiedenen Gremien und mit mehreren Hierarchieebenen – wie es in Konzernen nötig ist – entfällt bei der ESG. Das beschleunigt unsere Aktivitäten und Prozesse und macht die Wirksamkeit eines jeden Mitarbeiters sichtbar und für diesen auch erlebbar.

Zudem findet man bei der ESG eine für den Mittelstand typische familiäre Atmosphäre vor, schnelle unkomplizierte Abläufe und flache Hierarchien. Hohe Freiheitsgrade und eine Kultur des Vertrauens, die dies erst möglich macht, machen den Arbeitsalltag angenehm und fördern die Übernahme von Verantwortung. Ein sehr individuelles und strukturiertes Personal-Entwicklungs-System, das langfristig in die Mitarbeiter investiert, den Einzelnen wertschätzt und in den Mittelpunkt stellt, zeichnet die ESG als mittelständischen Arbeitgeber aus. Spezielle auf den Bedarf des Mitarbeiters ausgerichtete Entwicklungsmaßnahmen, haben Priorität gegenüber großangelegten Entwicklungsprogrammen, die in Konzernen zumeist vorherrschen.

Sind für eine aussichtsreiche Bewerbung bei der ESG - abgesehen von im Studium erworbenen Kenntnissen - auch bestimmte branchenspezifische Erfahrungen notwendig?

Wir suchen insbesondere Ingenieure (m/w) der Fachrichtungen Elektrotechnik, Luft-/Raumfahrttechnik, Informatik, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik, Systems Engineering, Ingenieurinformatik o.ä., die idealerweise erste Erfahrung in den Branchen Automotive oder Luftfahrt sammeln konnten. Im Falle von Absolventen genügen auch entsprechende Praktika, Werkstudententätigkeiten oder eine fachlich passende Abschlussarbeit, die wir als erste Erfahrung werten. Branchenkenntnisse sind bei uns deshalb so wichtig, weil unsere Mitarbeiter alle im direkten Kontakt mit dem Kunden stehen bzw. im Automotive-Bereich sogar vorort beim Kunden tätig sind. Fehlendes Branchen Know-how würde hier schnell zur Hürde in der fachlichen Kommunikation werden.

Was empfehlen Sie Bewerbern (m/w), deren Lebensläufe „Schwächen“ (schlechte Note, fehlender Auslandsaufenthalt, unzureichende Sprachkenntnisse) aufweisen, wie sie in Ihren Bewerbungen damit am besten umgehen?

„Schwächen“ sind relativ und stets in Bezug auf die jeweiligen Anforderungen der Stelle zu beurteilen.

Fehlende Auslandserfahrung ist nicht per se ein Manko – es wird erst dann zum Problem, wenn die gewünschte Stelle internationale Erfahrung fordert und konkurrierende Bewerber diesen Punkt erfüllen. Bei Unternehmen wie der ESG, die überwiegend in nationalen Projekten tätig sind und nur wenig im Ausland, sind Sprachkenntnisse und Auslandsaufenthalte sicherlich weniger relevant als in global agierenden Konzernen. Wer weder Sprachkenntnisse noch einen Auslandsaufenthalt vorweisen kann, sollte sich selbst überlegen, ob er im internationalen Umfeld überhaupt richtig ist. Wäre es schon im Studium ein explizites Ziel gewesen, später international tätig zu werden, so hätte der Kandidat sich sicher schon zu Studienzeiten um Sprachkenntnisse und internationale Erfahrung gekümmert.

Schlechte Noten lassen sich am ehesten durch gute und interessante Praxiserfahrung (Praktika, Werkstudententätigkeit) ausgleichen. Ich persönlich empfinde die ein oder andere schlechte Note in einer Bewerbung nicht als Hindernis für eine Einstellung, erwarte jedoch in den Lieblingsdisziplinen gute Noten. Bewerber müssen zeigen, dass es spezielle Themen gibt, für die sie sich interessieren und dementsprechend engagieren.

Erfahrungsbericht

Projektleiter im Bereich Software-Engineering Automotive
ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH

Zu meinen Aufgaben gehört es, neue Funktionen der Telematik-Plattform mit dem Kunden zusammen zu erarbeiten und zu evaluieren, neue Funktionen zu planen und umzusetzen (vom Software-Design bis zur Testspezifikation), das Entwickler-Team zu koordinieren und softwaretechnisch zu beraten und schlussendlich die Einhaltung der Architektur- und Entwicklervorgaben sicher zu stellen.

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