Modellierung der Verschmutzungsrate in solarthermischen Kraftwerken

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

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Programminfos

Schwerpunkte

  • Forschung & Entwicklung

Gewünschte Studienfächer

  • Informatik

Abschluss

  • Bachelor
  • Master/Diplom

Einsatzorte

  • Standort auf Anfrage

Gut zu wissen

  • Ausgeschrieben vom Institut für Solarforschung
Stellenbeschreibung

Ihre Mission:

Der Wirkungsgrad konzentrierender solarthermischer Kraftwerke wird durch sich auf den Spiegeln und Strahlungsempfängern ablagernden Staub negativ beeinflusst. Beim Betrieb von solarthermischen Kraftwerken spielen die resultierende Effizienz und die Kosten, die für die Reinigung der Solarspiegel aufgewendet werden, eine wichtige Rolle. Bei Kenntnis der aktuellen Cleanliness eines Solarfeldes kann der Kraftwerksertrag durch Anpassung der Putzaktivität optimiert werden. Des Weiteren kann in der Planungsphase eines Kraftwerksprojekts der zu erwartende Ertrag eines Projekts mit höherer Genauigkeit bestimmt werden. Die Verschmutzung kann je nach Standort bis zu 1 % Reflektivitätsabnahme pro Tag erreichen (sog. „Soiling-Rate“). Dieser Wert ist regional sehr unterschiedlich und eine flächendeckende Kenntnis würde die Standortsuche erheblich verbessern.

Zur Bestimmung des Verschmutzungseinflusses soll ein Modell entwickelt werden, das die Soiling-Rate in Abhängigkeit anderer Wetterparameter beschreibt. Ein solches Modell würde den Weg für eine flächendeckende Herleitung von Verschmutzungsraten ebnen. Zur Bestimmung des Modells sollen an verschiedenen Standorten gemessene Soilingraten und Wetterparameter verwendet werden. Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) steht dafür das Messgerät „TraCS“ zur Verfügung, das die Soiling-Rate einer Spiegelprobe seit mehreren Jahren in Almería und an zwei Standorten in Marokko misst. Diese, sowie andere, an den Standorten gemessenen meteorologischen Parameter (Solarstahlung, Aerosolkonzentration, Temperatur, Wind, Luftfeuchte u.v.m.) werden am DLR in einer zentralen, SQL-basierten Datenbasis abgelegt, auf die mit Matlab-basierter Software zugegriffen wird. Nach Formulierung eines physikalisch motivierten Ansatzes sollen statistische Methoden zur Modelbestimmung verwendet werden.

Folgende Aufgaben sind vorgesehen: Aufbereitung großer Datensätze meteorologischer Messdaten sowie die Entwicklung und Validierung eines Modells für die Soiling-Rate anhand dieser Daten.

Ihr Arbeitsort wird das DLR-Institut für Solarforschung in Almería, Spanien, sein.

Ihre Qualifikation:

  • Studium Ingenieur-, Naturwissenschaften, Informatik oder einer vergleichbaren Studienrichtung
  • sehr gute analytische Fähigkeiten
  • gute Kenntnisse in Datenmodellierung und –analyse
  • grundlegende Kenntnisse in Matlab oder anderen Programmiersprachen
  • grundlegende Kenntnisse in Messdatenerfassung und –Auswertung
  • mySQL Kenntnisse wünschenswert
  • gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit in deutscher und englischer Sprache

Ihr Start:

Freuen Sie sich auf einen Arbeitgeber, der Ihr Engagement zu schätzen weiß und Ihre Entwicklung durch vielfältige Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten fördert.Unser einzigartiges Arbeitsumfeld bietet Ihnen Gestaltungsfreiräume und eine unvergleichbare Infrastruktur, in der Sie Ihre Mission verwirklichen können.Wir bemühen uns, den Anteil an Mitarbeiterinnen zu erhöhen und freuen uns daher besonders über Bewerbungen von Frauen.Schwerbehinderte Bewerberinnen bevorzugen wir bei fachlicher Eignung.

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