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IT-Lösungen für vernetzte Metropolen

Das Internet der Dinge macht nicht nur Dein Zuhause smart, sondern die ganze Stadt

Von Deborah Liebig

 

 

Die Stadt der Zukunft baut auf eine intelligente, integrierte und vernetzte Infrastruktur. Die Vision: Ein digitales Nervensystem, das Städte nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger und umweltfreundlicher macht.  

Das sind alles schöne Ziele, doch wie sieht die Vernetzung konkret aus? Was macht einen urbanen Ballungsraum "smart"? Ein Kennzeichen intelligenter Städte ist z.B. die Integration von Ver- und Entsorgungssystemen, die vorher getrennt verwaltet wurden. Aufgabe der IT ist es, Übergänge zwischen den unterschiedlichen Systemen zu schaffen und die notwendigen Informationen zu übergeben. Diese städtischen Daten bilden die Basis des Netzwerks. Sie müssen in Zukunft zuverlässig erhoben, analysiert und interpretiert werden können.

Um eine Stadt "upzugraden", reicht es also nicht, hier und da etwas zu optimieren. Es müssen neue Techniken her, damit das City-Leben auch in Zukunft noch lebenswert ist. Dazu werden mehrere Technologien weiterentwickelt und zusammengeführt, insbesondere im Bereich der Sensorik, Vernetzung und mobilen Kommunikation. Die städtischen Infrastrukturen müssen als Ganzes betrachtet und bewertet werden. Die Zeiten, in denen sie mehr oder weniger statisch nebeneinander herliefen, sind vorbei.

Neue Einsatzgebiete für Informatiker

Intelligente Systeme, die eigenständig auf alle möglichen Veränderungen reagieren können, sind in vielen Bereichen vorstellbar. Der Verbrauch von Ressourcen wie Wasser und Strom kann etwa über real-time Monitoring optimiert werden. Neben Strom- und Gasleitungen, Heizungs- und Wasserrohren wird das IT-Netz so zur vierten Säule der Haustechnik.

Der Aufbau intelligenter Stromnetze (Smart Grid) bis hin zum intelligenten Zähler beim Endverbraucher (Smart Metering) ist nur ein Beispiel für die neuen IT-Berufsfelder, die hier entstehen. Doch Informatiker sollen nicht nur dabei helfen, erneuerbare Energie günstiger und allgemein verfügbar zu machen. Weitere "grüne" Einsatzgebiete sind Technologien für Elektroautos, effizientes Verkehrsmanagement oder umfassendes Abfallrecycling.

Um die Städte der Zukunft nachhaltig und intelligent zu planen, müssen drei Dinge im Gleichgewicht stehen: Sicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltfreundlichkeit. Die Stadtverwaltungen und Unternehmen stehen damit vor großen Herausforderungen. Doch es gibt bereits Modellstädte, die Vorreiter in Sachen Smart City sein könnten.

 
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