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B. N., Systemanalyst

B. N.

"Ich konnte mich während der Zeit persönlich weiterentwickeln. Beispielsweise wurde mein Selbstbewusstsein gestärkt und das Bewusstsein über meine eigenen Stärken aufgebaut."

Von B. N.

 

 

Systemintegration und Avionik-Test am Standort Donauwörth

Ich habe Luft- und Raumfahrtechnik mit Schwerpunkt analytische und numerische Methoden und Hubschraubertechnik an der Universität Stuttgart studiert. Direkt nach meinem Studium, 2016, bin ich bei der ESG als Softwareingenieurin für Hubschraubersysteme im Systemunterstützungszentrum in Donauwörth eingestiegen und inzwischen in der Systemanalyse tätig.

Was sind Ihre konkreten Projekte und Aufgaben bei der ESG?

Meine Projekte beziehen sich auf die Systemanalyse und Integration, sowie Tests der Avionik von Hubschraubern. Meine Aufgaben sind Nutzeranfragen zu bearbeiten und Kunden aus Deutschland zu betreuen. Außerdem schule ich auch Bundeswehrpersonal.

An welchem Projekt arbeiten Sie am liebsten?

Am liebsten arbeite ich an Projekten, wo es darum geht, die Software allgemein zu verbessern und die Zuverlässigkeit und Sicherheit zu optimieren. Sehr gut finde ich es, wenn man im direkten Kontakt zum Piloten steht und dadurch herausfinden kann, welche Optimierungspotenziale für den täglichen Flugbetrieb existieren. Im Allgemeinen macht es mir also Spaß die Schnittstelle zwischen Software und Anwender mit allen relevanten Tools zu verbessern. Auch war ich schon auf Recruiting-Messen dabei und habe dort die Firma repräsentiert. Das gehört zwar nicht zu meinen Hauptaufgaben, macht mir aber sehr viel Spaß.

Sie wurden als Potenzialträgerin identifiziert und haben am Nachwuchskräfteprogramm der ESG teilgenommen. Wie ist das Programm abgelaufen?

Das Programm dauert ein ¾ Jahr und besteht aus Workshops, Projektreviews und Trainings zu Themen wie Innovationsmanagement, Persönlichkeit und Konfliktmanagement sowie unternehmerisches Denken und Handeln. Für meinen Business Case hatte ich das Thema künstliche Intelligenz. Für fachliche Fragen stand mir ein Mentor der ESG zur Seite - ein externer Coach half mir im Rahmen eines Innovationscoachings verschiedene Methoden zur Umsetzung des Cases kennen zu lernen. Am Ende des Bearbeitungszeitraumes wurden die Business Cases der Geschäftsführung und Projektmanagern der ESG vorgestellt.

Was nehmen Sie aus dem Nachwuchskräfte-Programm mit, an dem Sie teilgenommen haben?

Von der Möglichkeit mein Netzwerk zu erweitern und viele neue Mitarbeiter der ESG, auch von anderen Standorten, kennen zu lernen profitiere ich noch heute. Ich konnte mich während der Zeit persönlich weiterentwickeln. Beispielsweise wurde mein Selbstbewusstsein gestärkt und das Bewusstsein über meine eigenen Stärken aufgebaut. Durch Feedback, das man erhält und selbst geben kann, wird die Eigenreflexion entwickelt. Das Förderprogramm kann ich sehr empfehlen, auch wenn es Zeit in Anspruch nimmt und auch hin und wieder ein Samstag geopfert werden muss.

Welche Vor- und Nachteile gibt es in einem Männer-dominierten Branche zu arbeiten?

Positiv finde ich, dass ich weniger Konkurrenzgedanken wahrgenommen habe, die oftmals zwischen Männern und zwischen Frauen vorkommen. Außerdem empfand ich alle Mitarbeiter an meinem Standort sehr hilfsbereit und zuvorkommend. Ich schätze die gute Atmosphäre eines gemischten Teams. Oftmals wird als Frau in einer Männer-dominierten Branche hohe Durchsetzungskraft benötigt. Auch der Umgangston ist direkter.

Und zum Schluss, welche Skills und Eigenschaften sind in Ihrem Beruf besonders wichtig?

Das wichtigste ist das Interesse an der Technik. Motivation, Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke sind ebenfalls relevant. Neben diesen Soft-Skills sollte man jedoch auch fachlich überzeugend sein und Durchsetzungsvermögen mitbringen.