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Christoph Caprano, Software Engineer

Christoph Caprano

„Die Kolleg:innen hier sind genauso motiviert und kameradschaftlich, wie ich es bisher nur aus Start-Ups kenne.“

Von Christoph Caprano

 

 

Wie ist dein Team aufgestellt?

Die Valiton ist ein Tochterunternehmen von Hubert Burda Media. Unsere Palette umfasst individuelle Softwareentwicklung, Data Science, Data Engineering und die Bereitstellung der Technologien für die Medienproduktion. Mein Team, das Tec-Team München, ist sehr breit aufgestellt mit einem Team-Lead, einem Data-Engineer, zwei Dev-Op Expert:innen und zwei Software Engineers plus einer Werkstudierendenstelle. Jedoch vermischen diese Grenzen durch agile Softwareentwicklung immer mehr zu fünf Software Engineers und einem Team-Lead, der uns den Rücken freihält.

Was macht das Team so besonders?

Was unser Team – bzw. eigentlich die ganze Firma ausmacht – sind wirklich die Kolleg:innen. Sie sind genauso motiviert und kameradschaftlich, wie ich es bisher nur aus Start-Ups kenne. Valiton besteht aus mehreren Teams mit jeweils ca. 5-10 Mitarbeiter:innen. Wir sind alle Technologie-begeistert, ohne komplette Tech-Nerds zu sein. Das einfachste ist jedoch, einfach mal vorbeizuschauen und uns kennenzulernen.

Woran arbeitet ihr?

Eines unserer derzeitigen Projekte ist zum Beispiel, eine Open-Source Data Collection Plattform zu implementieren. Ein Großteil der Burda-Unternehmen mit eigener Shopping- oder Publishing-Online-Plattform verwendet SaaS Webanalytics-Systeme, um ihren Website-Traffic zu messen. Um die Abhängigkeit von den wenigen etablierten Anbietern zu reduzieren, wurden im Rahmen eines Pilotprojektes alternative Open-Source Data Collection Plattformen untersucht und bewertet. Derzeit prüfen wir die Anwendung der Data Collection Plattform Snowplow in verschiedenen Kontexten bei Burda. Snowplow OS-Software kann grundsätzlich in jedem beliebigen Rechenzentrum oder in einer Private Cloud installiert werden. Dadurch erhalten Unternehmen die komplette Hoheit über die so erhobenen Daten und GDPR-Konformität kann gewährleistet werden.

Welche Tools und Technologien nutzt ihr?

Burda besitzt ein eigenes Rechenzentrum, auf dem Snowplow betrieben werden kann. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die Daten ausschließlich Burda-intern verarbeitet werden. Daher wurde die Plattform direkt in ein Kubernetes Cluster platziert, so dass wir die Applikationen überall betreiben können. Aus Zeitgründen haben wir uns jedoch dafür entschieden, während des PoC das Cluster zuerst in Amazon Web Services (AWS) zu betreiben. Die benötigte Infrastruktur haben wir mittels Terraform provisioniert und die Kubernetes Applikationen aus einer Kombination von Helm 3 und Skaffold.

Besonders spannend finde ich dieses Projekt aufgrund der verschiedenen Themen wie Kubernetes oder Infrastructure as Code sowie die Nutzung von Open Source Technologien (Snowplow) für eine sicherere Verwaltung der Nutzerdaten. Es ist schön zu sehen, dass auch in Großkonzernen weiterhin der Fokus auf die Interessen des Nutzers gelegt wird und wir alle einen Betrag dazu leisten können.

Wie ist der Teamspirit?

Wir haben einen tollen Zusammenhalt. Mir persönlich sind gemeinsame Sport-Events sehr wichtig, weswegen ich gerne mit den Anderen Bouldern gehe und an Charity-Läufen teilnehme. Natürlich ist das nicht verpflichtend. Für mich ist es jedoch eine schöne Möglichkeit, von der Arbeit abzuschalten und mich mit Kolleg:innen aus anderen Teams auszutauschen.

Auch an Tagen, an denen wir remote arbeiten, haben wir regelmäßige Meetings via Teams, um uns abseits der Projekte zu sehen und leger zu quatschen. Die Treffen außerhalb des normalen Projektalltags werden von der Geschäftsführung gefördert.