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Elisabetta Zuppa, IT-Solution-Managerin

Elisabetta Zuppa

“Wir suchen gemeinschaftlich nach Lösungen und die Kommunikation ist dabei unkompliziert und freundlich. Unsere Unternehmenswerte – Neugier, Mut und Vielfalt – leben wir jeden Tag.“

Von Elisabetta Zuppa

 

 

Mit Mut zum Erfolg

Nach ihrem Informatikstudium und anschließender Forschungstätigkeit zog es Elisabetta Zuppa von Pisa in Italien nach Deutschland. Sie absolvierte verschiedene berufliche Stationen als Softwareingenieurin und IT-Projektleiterin und arbeitet jetzt als IT-Solution-Managerin bei Covestro in Leverkusen. Hier sorgt sie für passgenaue Softwarelösungen im Industriebetrieb.

Frau Zuppa, wie würden Sie sich beschreiben: als eher mutig oder vorsichtig?

Ich bin eher mutig. Statt den einfachsten Weg zu gehen, treffe ich auch mal Entscheidungen, die nicht leichtfallen und zunächst unbequem für mich sein können. Zum Beispiel habe ich den Schritt nach Deutschland gewagt, und auch jeder Jobwechsel bringt neue Herausforderungen mit sich. Wenn ich zurückblicke: Der Mut zur Veränderung hat sich immer gelohnt. Man wächst mit seinen Aufgaben und das bereichert einen beruflich als auch menschlich.

Was empfinden Sie bei Covestro als bereichernd?

Was mich beeindruckt, ist die Leidenschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl unter uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wir suchen gemeinschaftlich nach Lösungen und die Kommunikation ist dabei unkompliziert und freundlich. Unsere Unternehmenswerte – Neugier, Mut und Vielfalt – leben wir jeden Tag. Außerdem ist Nachhaltigkeit ein großes Thema, das wir engagiert verfolgen.

Wie sehen Ihre Aufgaben als IT-Solution-Managerin bei Covestro aus?

Ich betreue einige Softwarelösungen, die bei uns im Einsatz sind, und sorge für deren reibungslosen Betrieb. Dafür übersetze ich die vom Fachbereich gewünschten Anforderungen in IT-Anwendungen und vermittle zwischen dem Fachbereich und den Softwareherstellern. Meistens werden bestehende Lösungen erweitert oder neue Anwendungen bzw. Produkte eingeführt.

Mit welchen Fachbereichen arbeiten Sie zusammen?

Vor allem mit dem Turnaround-Bereich. Dieser Fachbereich führt größere Wartungen an Produktionsanlagen durch. Die Wartungen sind so umfangreich, dass die Anlagen dafür stillgelegt werden. Damit die Produktion zügig weiterlaufen kann, muss alles schnell gehen. Ich habe verschiedene Ansprechpartner, die im globalen Turnaround-Bereich tätig sind. Diese sammeln die IT-Anforderungen der verschiedenen Turnaround-Teams weltweit und geben sie für die Umsetzung an uns in die IT.

Wie gehen Sie für die Umsetzung der IT-Anforderungen weiter vor?

Sobald die Anforderungen des Fachbereichs vorliegen, beginne ich zu planen. Dabei sind alle wichtigen Faktoren zu berücksichtigen: Kosten, Komplexität, Risiken, Compliance, Sicherheit, rechtliche Vorgaben, Qualitätssicherung und vieles mehr. Ich hole Angebote von Softwareherstellern ein und evaluiere die verschiedenen Ansätze. Schließlich erarbeite ich zwei bis drei Lösungsvorschläge, erkläre dem Fachbereich die Vor- und Nachteile und gebe meine Empfehlung ab. Die Zusammenarbeit funktioniert problemlos und ist sehr kollegial. Digitale Kommunikationsformen wie Videomeetings und Chats erleichtern die internationale Abstimmung. So können wir die Pläne Schritt für Schritt besprechen und Fragen klären. Meistens folgen die Fachbereiche meinen Empfehlungen. Das ist natürlich ein schönes Gefühl, wenn die eigenen Ideen ankommen.

Gibt es neben dieser Wertschätzung Ihrer Expertise auch „handfeste“ Benefits?

Ich kann meine Arbeitszeiten flexibel gestalten und zwischendurch im Home Office arbeiten. Die Kantine bietet eine große Vielfalt und gesunde Ernährungsangebote: Salate und Obstsäfte sind immer dabei. Außerdem gibt es verschiedene Cafeterien und in jeder Küche stehen Wasser, Kaffee sowie Tee zur Verfügung. Finanziell profitiere ich von Covestro-Aktien, die ich wie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Vorzugspreis erwerben kann. Zudem gibt es vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. Um nur einige Vorteile zu nennen ...

Gab es auch Hürden, die Sie nehmen mussten? Wie unterstützt Sie Covestro dabei?

In der Anfangsphase war es herausfordernd, die  Organisationsstrukturen zu verstehen: Wo finde ich die richtigen Ansprechpartner? Die Kollegen haben aber immer direkt geholfen und ich konnte mir schnell einen Überblick verschaffen. Hilfreich sind auch die Coaching-Gespräche, die alle 14 Tage stattfinden. Zudem gibt es jedes Jahr ein Entwicklungsgespräch mit dem Vorgesetzten. In diesen Gesprächen werden nicht nur die aktuellen Projekte besprochen, sondern auch die eigenen beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten.

Und wie bekommen Sie nach der Arbeit den Kopf frei?

Für Körper und Geist mache ich Pilates und Yoga und gehe zwischendurch gerne im Kölner Stadtwald spazieren oder am Wochenende wandern. Gute Bücher sorgen natürlich auch für Entspannung. Außerdem gehe ich in die Sauna, besuche regelmäßig Klassik- und Jazzkonzerte und spiele ab und zu mit Freundinnen Doppelkopf. Mit meiner Familie verreise ich gerne. Unsere nächsten Ziele sind Griechenland und Kopenhagen. Aber wir besuchen auch oft die Verwandtschaft im italienischen Genua.

Haben Sie einen Buchtipp für uns?

„Das periodische System“ von Primo Levi ist für mich ein Klassiker. Die einzelnen Buchkapitel sind jeweils einem chemischen Element zugeordnet, und der Chemiker Levi erzählt passend zum jeweiligen Element autobiographische oder auch fiktionale Kurzgeschichten. So verfolgt der Lesende beispielsweise die Reise eines Kohlenstoffatoms durch die Erdgeschichte, bis das Atom schließlich im Gehirn des Autors ankommt. Also eine wunderbare Lektüre zum Thema Chemie und Covestro!