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Katharina Geyersbach, Consultant SharePoint

Katharina Geyersbach

„Ich bin die Schnittstelle zwischen Kunde und Trans4mation.“

Von Katharina Geyersbach

 

 

Katharina, Du bist nun schon seit 2016 Teil der Trans4mation-Familie. Wie bist Du denn damals zu uns gekommen?

Nach meinem Masterstudium habe ich mich erst einmal für ein Jahr selbständig gemacht. Ich wusste aber, dass ich lieber in eine Anstellung möchte. Das Jobcenter hat mir dann eine Ausschreibung von Trans4mation gegeben, allerdings für eine andere Stelle. Als ich gesehen habe, dass es auch eine Ausschreibung "SharePoint Consultant" gibt, habe ich mich darauf beworben, weil ich das für mich passender fand und es hat geklappt.

Und was genau machst Du bei Trans4mation?

Ich bin die Schnittstelle zwischen Kunde und Trans4mation. Als SharePoint Consultant nehme ich die Anforderungen auf, übersetze sie in ein technisches Konzept, binde dann auch bspw. die Entwicklung mit ein und beschreibe Aufgabenstellungen und -pakete.

Ich kläre auch Details, die man als Anforderer oftmals gar nicht auf dem Schirm hat und versuche mit ihnen einen Prozess zu definieren, ein Konstrukt zu bauen, sodass es automatisiert werden kann. Die Automatisierung ist ja ein großer Aspekt dessen.

Schwerpunkte sind dabei Informationsstrukturen und Prozessautomatisierung, Intranet und alles, was mit SharePoint, Office365 und Collaboration zu tun hat.



Was gefällt Dir dabei besonders an Deinem Beruf?

Die Abwechslung ist das Schöne. Dass man sowohl mit dem Kunden sprechen kann, den Anwender im Blick behält, als auch, dass man sich so ein bisschen eingraben, in die Technik vertiefen und rumbasteln kann. Und dass man auch mit den Hürden und Eigenarten zu kämpfen hat, die es im SharePoint oder generell in der ganzen IT Landschaft gibt. Im Falle von SharePoint hat das oft etwas von "Rätsel lösen". Meistens steht aber ein Erfolgserlebnis am Ende.

Du beschäftigst Dich also auch privat mit IT-Themen?

Ich habe schon immer gern vor dem PC gesessen und mich da kreativ beschäftigt. In meinem ersten Studium Technikkommunikation habe ich gelernt, wie ich Bedienungsanleitungen schreibe, was ich aber nicht beruflich machen wollte. Also musste ich mich orientieren und habe mir nach dem Bachelor die Zeit dafür genommen. In Praktika und als Werkstudentin im IT-Bereich habe ich schnell gemerkt, dass mir IT als Branche sehr behagt. Ich habe dann versucht ein Masterstudium zu finden, das an mein Erstes anschließt, aber dennoch in eine andere Richtung geht. Und so bin ich in Sachsen-Anhalt fündig geworden und habe Informationsmanagement studiert.

Der IT-Bereich wird oftmals auch als „klassische Männerdomäne“ betitelt – siehst Du Dich manchmal mit Vorurteilen oder Klischees konfrontiert?

Absolut nicht. Also nicht, dass ich es bisher gemerkt hätte. Als Beraterin wird man immer ganz positiv aufgenommen. Die Kunden freuen sich, dass man auch die kommunikative Komponente mitbringt und da nicht der typische Techi gegenübersitzt, bei dem die Technik-Liebe sehr stark spürbar ist. Tatsächlich sind sie sehr aufgeschlossen, dass da eine weibliche Person sitzt, die Feingefühl mitbringt und den Mehrwert für den Nutzer finden will.

Viele männlichen Kollegen können das, aber der erste Eindruck ist da schon anders.

Auch im Büro ist es ein sehr pragmatischer Umgang, was mir sehr gefällt, da ich selbst auch eher der pragmatische Typ bin. Ich komme mit den männlichen Kollegen sehr gut klar, freue mich aber auch über meine neue Kollegin im Team. Man quatscht dann doch mal ein bisschen mehr miteinander…

Wenn Du ein Resumee ziehen müsstest: Wie hast Du Dich in den letzten Jahren bei Trans4mation beruflich als auch persönlich weiterentwickelt?

Ich hatte am Anfang ein paar Schwierigkeiten mit Kundenkontakt, bei dem ich den Kontakt ausschließlich telefonisch aufbauen musste. Eigentlich bin ich immer eher der schüchterne Typ gewesen und habe mich dann der Herausforderung gegenübergesehen, aber ich wusste ja worauf ich mich einlasse, wenn ich mich als Beraterin bewerbe und musste dann da eben erst einmal durch. Aber das ist schnell in den Arbeitsalltag übergegangen und wurde zunehmend einfacher für mich.

Auch fachlich lernt man ständig dazu. Kein Kunde ist gleich, man bekommt immer wieder neue Anforderungen. Außerdem liegt es auch in der Natur der Technik und Technologie, die man an den Mann bringen möchte, dass es immer wieder Neuerungen gibt, mit denen man sich auseinandersetzen muss.

Im Laufe der Zeit bin ich daher viel selbstbewusster und sicherer geworden. Mittlerweile wird es mir sogar etwas langweilig, wenn ich mich nicht ab und zu einer neuen Herausforderung gegenübersehe.

Was sind Deine beruflichen Ziele für die Zukunft?

Ich bin sehr zufrieden, so wie es momentan ist. Zusätzlich bin ich ja auch stellvertretende Teamleiterin und habe dadurch intern mehr Aufgaben, sodass ich nicht immer so viel reisen muss. Das ist mitunter auch anstrengend. Momentan habe ich den Rhythmus, dass ich aller zwei Wochen für ein paar Tage beim Kunden vor Ort bin, das lässt sich gut unterbringen. Man erkennt es erst mit der Zeit, was man gut in den Alltag integrieren kann und wo es dann doch zu viel wird. Von daher kann es gern erst einmal so bleiben wie es ist.

Eine letzte Frage noch: Was schätzt Du besonders an Trans4mation und was könnte besser laufen?

Allgemein pflegen wir einen lockeren Umgang miteinander, man kann immer seine Meinung sagen und im Team kann man auch mal miteinander scherzen. Niemand hier nimmt sich selber zu ernst. Das Arbeitsklima gefällt mir und ich komme gern her. Prinzipiell kann ich alles ansprechen, es gibt immer ein offenes Ohr und es wird im Rahmen der Möglichkeiten versucht, für alles eine Lösung zu finden. Insofern bin ich sehr zufrieden.