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Sabine Illigner, Head of Team Kernel Services

Sabine Illigner

"Als Führungskraft ist es mir wichtig, als Gesamtunternehmen weiterzukommen und das große Ganze im Blick zu haben."

Von Sabine Illigner

 

 

Sabine, seit wann arbeitest du bei baramundi und welche Position hast du inne?

Ich bin im Juli 2020 bei baramundi als Head of Team Kernel Services gestartet und zusätzlich in der Doppelrolle als Agile Coach tätig.

Du bist also in dem schwierigen Corona-Jahr zu baramundi gekommen. Wie gestaltete sich das Remote Onboarding für dich?

Wir haben bei baramundi auf jeden Fall das Beste aus der Situation gemacht. Als ich im Juli 2020 zu baramundi kam, wurden gerade die Beschränkungen nach dem ersten großen Lockdown gelockert. So auch die Zutrittsbeschränkungen ins Büro. Bis dahin befanden sich alle Teams bis nahezu 95% im Home-Office. Dadurch konnte ich vom ersten Tag an ins Büro gehen, meine Arbeitsmittel entgegennehmen und mein Team sowie einen Teil der anderen baramundi Kollegen*innen persönlich kennenlernen, selbstverständlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Das hat Nähe geschaffen und mir den Einstieg insgesamt leichter gemacht als Kollegen und Kolleginnen, die während der Lockdown-Phase zu baramundi kamen. Bis es dann zur erneuten Schließung der Schulen und Kindergärten sowie des zweiten Lockdowns kam. Ab da befanden wir uns wieder im Home-Office.

Frauen in der IT und insbesondere dazu noch in einer Führungsrolle ist noch immer eine Seltenheit. Woher kommt deine Begeisterung für die IT und alles Agile?

Ja, die IT-Arbeitswelt ist immer noch eine Männerdomäne. Den Frauenanteil in Deutschlands Großkonzernen, und insbesondere in den Chefetagen, finde ich immer noch zu niedrig. Da sind wir bei baramundi schon besser aufgestellt. Obwohl ich als weibliche Entwicklerin in einer Führungsposition auch hier noch eine Ausnahme bin, arbeiten in fast allen technischen Abteilungsbereichen bei baramundi inzwischen Frauen.

Sicherlich spielen alte Rollenbilder in der Erziehung und eine fehlende Frühförderung an den Schulen, Mädchen für die Digitalisierung zu begeistern, eine wesentliche Rolle. Bei mir war das anders. Ich bin schon immer sehr an Technik interessiert gewesen, habe mich ausprobiert und mich bewusst für meinen Beruf in der IT entschieden.

Meine Empfehlung an die Unternehmen ist, um sich für die Zukunft zu wappnen, in die Förderung von Frauen in IT-Berufen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mehr zu investieren, um einen ausgewogeneren Anteil von Frauen und Männern in den Unternehmen zu. Geschlechtlich gemischte Teams agieren anders und erzielen durch die unterschiedlichen Herangehensweisen bessere Ergebnisse. Gerade im Zuge des demografischen Wandels kann dies aufgrund des Fach- und Führungskräftemangels eine wichtige Entscheidung sein.

Was ist dir in deiner Führungsaufgabe und im Umgang mit Menschen besonders wichtig?

Als Führungskraft ist es mir wichtig, als Gesamtunternehmen weiterzukommen und das große Ganze im Blick zu haben. Und an die Menschen zu glauben, die baramundi ausmachen und die jeden Tag dafür sorgen, dass wir erfolgreich sind. Denn das Unternehmen ist eine Gemeinschaft von Menschen. Daher sind wichtige Grundwerte in meiner Führungsarbeit, sich gegenseitig mit Wertschätzung zu begegnen, respektvoll miteinander umzugehen, Teamgeist zu fördern und ständig im Austausch zu sein.

Wie groß ist dein Team und wie ist die Aufgabenverteilung?

Der Bereich Research & Development bei baramundi besteht aus sieben Teams. Unser Team Kernel Services ist eines davon und besteht aus neun Personen. Wir setzen uns gemäß Scrum aus verschiedenen Rollen wie dem Development-Team, einem Test Engineer, einem Scrum Master sowie einem Product Owner zusammen. Je nach Thema und Schnittstelle variiert die Rollenverteilung. Jeder übernimmt mal den Lead in einem gewissen Thema. Gemeinsam bringen wir die Weiterentwicklung unserer Produkte voran, wirken an der Entwicklung neuer Funktionen mit und widmen uns der Produktpflege. 

Welche Skills braucht jemand, der in deinem Team anfangen will?

Mir ist sehr wichtig, dass der neue Kollege/die neue Kollegin mit seiner/ihrer Persönlichkeit sehr gut zu uns ins Team passt, gerne neue Dinge lernen will, große Bereitschaft zeigt, sich selbstmotiviert in neue Themen einzuarbeiten und idealerweise verschiedene Programmiersprachen beherrscht.

Welche Tipps von dir für einen erfolgreichen Einstieg bei baramundi?

Ich bin schon in einigen Unternehmen tätig gewesen. Ich habe noch nie einen so offenen und herzlichen Empfang erfahren wie bei baramundi. Das macht das Ankommen und den Einstieg in den neuen Job sehr viel leichter. Deshalb sollte jeder neue Kollege/jede neue Kollegin die Offenheit mitbringen, sich zu zeigen, sich verständigen zu wollen, denn baramundi lebt auch eine sehr offene Kommunikation und Feedbackkultur. Dazu gehört auch, dass man Feedback geben, aber auch mal Feedback aushalten muss – was ich persönlich in der Zusammenarbeit sehr wertvoll finde.

Was ist das Besondere an baramundi?

Bei baramundi kann jeder/jede sich persönlich einbringen und etwas bewegen, wenn er/sie das möchte. Open Door Kultur und flache Hierarchien sind keine leeren Worthülsen, sondern werden hier wirklich gelebt. Egal, um was es geht und ob Vorstand, Kollege*in oder Abteilungsleiter*in, jeder/jede kann hier zu jeder Zeit seine/ihre Themen adressieren, sich einbringen, mitentscheiden und so Einfluss auf seine/ihre Arbeit, sein/ihr Umfeld und das Ergebnis nehmen.

Zu guter Letzt: Mit welchen Hobbies schaffst du dir einen Ausgleich zum Job?

Ich entspanne mich am liebsten beim Tauchen, gerne zusammen mit meiner Familie oder powere mich beim HIIT-Training aus, wenn es meine Zeit oder der derzeitige Corona-Umstand zulässt. Ansonsten verbringe ich gerne Zeit draußen, mit Freunden, werkel im Garten und am Haus, weil es mir Spaß macht.