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Agiles Management: Deep Dive mit Nikolaus Zeiss

Agile als Erfolgsfaktor für die digitale Transformation – Erfahrungen von BCG Platinion

Von Sven Festag

 

 

Klassische Fließbandarbeit funktioniert in der Digitalisierung nicht. Software kann so nicht produziert werden, das ist ein kreativer Prozess. – Nikolaus Zeiss

Am 26. Januar 2021 fand das Virtual Job Event von get in IT mit dem Special IT-Consulting statt. Im Programm der job I/O tauchten Tech-Leads in ein spannendes Thema der IT-Branche ein. Sie gaben Dir Tipps für Deinen Jobeinstieg und beantworteten Deine Fragen live im Chat.

Nikolaus Zeiss von BCG Platinion war mit einer Live-Session zum agilen Management dabei. Er erklärte, welche Rolle agile Projektführung im digitalen Wandel spielt und warum das für den Unternehmenserfolg wichtig ist.

Du hast die Live-Session mit Herrn Zeiss verpasst? Kein Problem! Sieh Dir den Deep Dive noch einmal in Ruhe an.

Hier siehst Du die Session der job I/O in voller Länge:

Im Deep Dive von Nikolaus Zeiss von BCG Platinion erfährst Du, warum agiles Management für den Erfolg von Unternehmen im digitalen Wandel nötig ist und, wie sich große Projekte agil umsetzen lassen.

Speaker

Nikolaus Zeiss studierte Wirtschaftsinformatik im dualen Studium beim PC- und Druckerhersteller HP. Im November 2015 wechselte er zu BCG Platinion und berät seitdem Kunden aus dem Bereich Telekommunikation, Medien und Technologie. Seine Schwerpunkte liegt hierbei auf der digitalen Transformation und der agilen Softwareentwicklung in großen IT-Programmen. Darüber hinaus ist er Teil des Platinion Agile Chapter, einer Expertengruppe, die das Thema Agile aktiv weiterentwickelt.

Unternehmen

BCG Platinion berät Unternehmen zur Konzeption und Umsetzung von IT-Aufgaben. Die Tochtergesellschaft der Boston Consulting Group beschäftigt international 550 Mitarbeiter in 27 Ländern. Für das Unternehmen arbeiten 270 Mitarbeiter an den deutschen Standorten in Köln, München, Berlin, Hamburg und Frankfurt.
Experten für IT-Sicherheit sind gefragt. Dementsprechend hast Du in so gut wie allen Branchen die Chance als IT-Sicherheitsberater Fuß zu fassen. Gerade Banken, Behörden oder Großunternehmen verwalten riesige Mengen hochsensibler Daten.Diese gilt es zu schützen. Während Du bei größeren Unternehmen und Institutionen die Chance hast, dich auf ein bestimmtes Gebiet der IT-Sicherheit zu spezialisieren, agierst Du in mittelständischen oder kleineren Unternehmen eher als Generalist.

Mit Agilität durch die VUCA-Welt

Im Zuge der digitalen Transformation kämpfen Unternehmen mit schwierigen Rahmenbedingungen. Die Herausforderungen beschreiben sie als VUCA-Welt. Der Begriff stammt aus den USA und beschreibt die Welt nach dem Kalten Krieg. Im Kontext von Unternehmen meint er eine Umgebung mit einer wachsenden Anzahl an Veränderungen: Es ist also unklar, wie sich die Märkte und Technologien in Zukunft entwickeln. Durch diese hohe Komplexität ist jedes Unternehmen von globalen Ereignissen abhängig.

Unternehmen müssen daher schnell auf Veränderungen von Technologien und Kundenbedürfnissen reagieren. Gelingt das nicht, schadet es dem Geschäftsmodell und verhindert den Erfolg in der Zukunft. Unternehmen müssen also auf die Herausforderungen der VUCA-World reagieren und die passenden Antworten finden – und das geht am besten mit agilem Management.

Agiles Manifest und seine vier Werte

Das agile Management basiert auf den vier Grundwerten der agilen Softwareentwicklung. Kent Beck und 17 weitere Autoren haben sie 2001 im "Manifesto for Agile Software Development" definiert:

  • Individuen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge.
    Die richtigen Werkzeuge helfen den Mitarbeitern bei der Arbeit. Werkzeuge allein können aber nichts leisten. Es braucht Menschen, die sich austauschen und gemeinsam an einer Lösung arbeiten.

  • Produkte und Leistungen sind wichtiger als eine umfassende Dokumentation.
    Ein gutes Handbuch unterstützt den Anwender bei der Nutzung einer Software. Einen Mehrwert bietet das Programm aber nur, wenn es den Anforderungen des Kunden entspricht. Die Dokumentation ist nur zweitrangig.

  • Zusammenarbeit mit dem Kunden ist wichtiger als Vertragsverhandlungen.
    Ein Vertrag zwischen Unternehmen und Kunden bildet die Grundlage für eine gemeinsame Zusammenarbeit und legt die Konditionen fest. Es soll aber ein Produkt entstehen, das die Probleme des Kunden löst. Nikolaus Zeiss und sein Team setzen deshalb auf Interview-Sessions und Workshops, in denen sie die Bedürfnisse der Kunden erfragen.

  • Reagieren auf Veränderungen ist wichtiger als das Befolgen eines Plans.
    Mit einem gut erarbeiteten Plan können sich die Projektbeteiligten auf das festgelegte Ziel fokussieren. Sie müssen aber auch schnell auf Veränderungen reagieren können, damit das Programm am Ende des Projekts zu den aktuellen Anforderungen des Kunden passt.

Klassisches und agiles Projektmanagement im Vergleich

Im klassischen Projektmanagement folgen die Mitarbeiter einem starren Plan, bei dem das fertige Produkt erst am Ende sichtbar wird ‒ ein zeitaufwendiges Vorgehen. Im schlechtesten Fall ist der Kunde unzufrieden, da das Ergebnis nicht mehr seinen Bedürfnissen entspricht und sich Änderungen zu diesem Zeitpunkt nur noch schwer umsetzen lassen.

Das agile Projektmanagement setzt auf einen iterativen Arbeitsablauf. Der Kunde gibt regelmäßig ein Feedback zur bislang geleisteten Arbeit und gestaltet das Produkt mit. Dazu gibt es Frameworks, die diese Agilität implementieren, z.B. Scrum. Eine Herausforderung von Scrum ist aber die begrenzte Teamgröße. Steigt die Anzahl auf über 10 Teammitglieder, nehmen die Interaktionspunkte zwischen den Mitarbeitern zu und die Koordination des Teams wird erschwert.

Damit die Teams kreativ arbeiten können, brauchen sie ausreichend Freiraum. Gleichzeitig müssen sie aber synchronisiert sein, um das Projektziel zu erreichen. Dazu geht BCG Platinion dreistufig vor:

  1. Das Projektziel und seine Dauer, z.B. 3 Jahre, werden festgelegt.
  2. Das Ziel wird in Planungszyklen von 3 Monaten unterteilt.
  3. Diese setzen sich noch einmal aus Sprints mit einer Länge von 2 bis 4 Wochen zusammen. Alle Abschnitte werden am Ende zusammengeführt.
Der Deep Dive im Überblick:
  • 01:25 – Nikolaus Zeiss stellt sich und BCG Platinion vor
  • 03:05 – Die Herausforderungen der VUCA-Welt
  • 04:35 – Die vier Grundwerte des agilen Manifests
  • 07:25 – Klassisches vs. agiles Projektmanagement
  • 08:55 – Agiles Management auf Programmebene skalieren
  • 10:50 – Projektmanagement bei BCG Platinion
  • 14:00 – Fragen aus dem Live-Chat
 

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