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Software als Produktbasis: Deep Dive mit Lukas Birn

Software-defined Transformation bei Capgemini

Von Bylle Bauer

 

 

Lean before digital: Mach’s lieber erstmal einfacher und lass uns das Einfache dann digitalisieren. – Lukas Birn

Mit einem Special zu IoT/Embedded Systems fand am 21. Oktober 2021 das Virtual Job Event von get in IT statt. Im Rahmen des job I/O-Programms berichteten Expert:innen aus der IT-Branche von ihren Erfahrungen aus der Praxis und gaben Tipps für Deinen Jobeinstieg. Im Live-Chat beantworteten die Speaker:innen Deine Fragen.

Mit dabei war Lukas Birn mit seiner Live-Session zur softwaregetriebenen Transformation. Er stellte seinen Arbeitgeber Capgemini vor und erklärte, wie Software bei modernen Produkten bereits im Entwicklungsprozess integriert wird und welche Aspekte bei der Zusammenarbeit mit den Kunden für den Erfolg des Unternehmens verantwortlich sind.

Du hast das Live Event verpasst? Kein Problem! Schau Dir den Deep Dive von Lukas hier einfach gemütlich an.

Hier siehst Du die Session der job I/O in voller Länge:

Mastering the platform play in manufacturing industries. What changes does Capgemini see for software engineers.

Speaker

Lukas has 25 years of experience in manufacturing. He started his career in EPR and MES software products. For the past 13 years, he has been driving digital transformation for Capgemini’s customers from various industries. Lukas embraces agile and design-oriented methodologies and values openness and honesty in his daily collaboration. As a thought leader, he always questions the achieved status while considering the capabilities of the respective organization.

Unternehmen

Capgemini ist einer der weltweit führenden Anbieter von Management- und IT-Beratung, Technologie-Services und Digitaler Transformation. Als ein Wegbereiter für Innovation unterstützt das Unternehmen seine Kund:innen bei deren komplexen Herausforderungen rund um Cloud, Digital und Plattformen.
Experten für IT-Sicherheit sind gefragt. Dementsprechend hast Du in so gut wie allen Branchen die Chance als IT-Sicherheitsberater Fuß zu fassen. Gerade Banken, Behörden oder Großunternehmen verwalten riesige Mengen hochsensibler Daten.Diese gilt es zu schützen. Während Du bei größeren Unternehmen und Institutionen die Chance hast, dich auf ein bestimmtes Gebiet der IT-Sicherheit zu spezialisieren, agierst Du in mittelständischen oder kleineren Unternehmen eher als Generalist.

Software-defined Transformation und optimale digitale Fertigungsprozesse

Lukas und sein Team beschäftigen sich mit Digital Manufacturing und der Frage, wie Software schon im Entwicklungsprozess integriert werden kann, anstatt erst zum Schluss hinzuzukommen. Grund dafür ist eine entscheidende Veränderung der letzten Jahre: Während Software zu Anfang eher eine nette Beigabe war, werden die Produkte der Zukunft viel stärker darauf basieren. Denken wir nur mal an moderne Autos, bei denen sie, etwa in Form von Entertainment und Navigation, bereits ein Kernbestandteil ist, während Themen wie Spaltmaße an Bedeutung verlieren. 

Als IT Transformation Manager und Experte für den Bereich Digital Manufacturing möchte Lukas den digitalen Fertigungsprozess optimal ausgestalten. Den stellt man sich bei Capgemini in einzelnen Einheiten (Entities) vor und legt den Fokus auf die Beziehungen zwischen den Einheiten. Entlang spezifischer Fragen kann Lukas’ Team überprüfen, wo die Prozesse noch Verbesserungspotenzial zeigen und an einzelnen Stellschrauben drehen. Lukas’ Team integriert zum Beispiel Daten, die im Produktionsprozess entstehen, in den Services der Produkte oder sorgt dafür, dass das Kundenfeedback so früh wie möglich die Menschen erreicht, die das Produkt herstellen, damit diese ggf. nachsteuern können, anstatt Ladenhüter auf den Markt zu werfen. Da Lukas’ Team meist in größeren und international ausgerichteten Projekten unterwegs ist, ist die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Einheiten ein ganz besonders wichtiges und auch anspruchsvolles Thema.

Mensch und Roboter Seite an Seite

Aus dem Bereich Digital Manufacturing sind IoT und Embedded Systems nicht mehr wegzudenken. Auf der Suche nach der perfekten Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine betreibt Capgemini Forschungseinrichtungen wie das Automobility Lab oder ein Kompetenzzentrum für Embedded Software. Im Applied Innovation Exchange Center forscht Lukas an einem Roboter, der Seite an Seite mit Menschen arbeiten kann. Der deshalb als “Collaborative Bot” bezeichnete Roboterarm heißt Panda und kommt vom Münchner Robotics-Startup Franka Emika. Er nimmt Teile aus einer Kiste, hält sie vor eine Kamera und sortiert sie dann ein. Wenn etwas oder jemand mit Panda kollidiert, kommt er sofort zum Stillstand. Deshalb muss er nicht, wie seine Vorgänger, in einen speziellen Käfig, sondern kann direkt neben Menschen arbeiten.

Panda ist einfach zu programmieren und nicht nur einfach ein Mittel zum Zweck, sondern macht dabei auch viel Spaß, sagt Lukas. Die meisten Mitarbeiter bei Capgemini können programmieren, bezeichnen sich selbst aber als Softwareingenieure, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass Programmierung zwar einen wichtigen Teil ihrer Arbeit ausmacht, aber vieles sich auch darum dreht, Zusammenhänge zu verstehen, Konzepte zu erstellen, zu dokumentieren und zu testen – “einfach rausgehen und schauen, wie etwas funktioniert”, sagt Lukas. Trotzdem kann man bei Capgemini auch ohne Programmierkenntnisse starten und sich diese dort aneignen. Das Unternehmen ist immer auf der Suche nach guten Leuten und bildet diese auch gern aus.

Closed-loop Operations und Datensparsamkeit

Bei der Zusammenarbeit mit ihren Kunden denken Lukas und seine Kolleg*innen in Schleifen. Einfachheit steht im Fokus des Teams, vieles dreht sich um Automatisierungen und Datengewinn. Dabei sollte es nicht darum gehen, ohne Sinn und Verstand Daten anzuhäufen, sondern nur die zu gewinnen, die man auch wirklich braucht. Wofür, diese Frage ist interessant: Man muss wissen, welche Erkenntnisse man gewinnen will und welche Daten darüber Auskunft geben. Lukas gemahnt zu Datensparsamkeit: 

Die Daten, die ich nirgendwo unnötig hinpuste, muss ich auch nicht schützen. – Lukas Birn

Eine gelungene, geradlinige Kundenkommunikation ist das Geheimnis des Erfolges von Capgemini. Hierfür spielt auch die häufig angewandte Methode des Backward Thinking eine wichtige Rolle: Meist beginnt die Arbeit damit, dass der Kunde gemeinsam mit den Softwareingenieuren das Ziel definiert und dann ein Weg gefunden wird, wie man gemeinsam dorthin kommt.

Auch intern gibt es für Lukas und sein Team spannende Aufgaben. Zum Beispiel ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. Bis 2025 wird man klimaneutral zu sein, 2030 sogar net-zero zusammenarbeiten. Lukas und sein Team stellen sich Fragen wie:

  • Wie kann IT grüner werden? Wie kann Capgemini zum Beispiel weniger Energie in Datencentern verbrauchen?

  • Wie kann IT zu mehr Nachhaltigkeit beitragen? Wie kann Software etwa nachhaltige Methoden unterstützen?

Die Vielseitigkeit seines Jobs ist für Lukas ein klarer Vorteil: 

Capgemini ist bunt und macht Spaß. – Lukas Birn

DER DEEP DIVE IM ÜBERBLICK:
  • 00:50 – Daten und Fakten zu Capgemini
  • 04:00 – Building Blocks im Digital-Manufacturing-Prozess
  • 09:30 – Assets der Zukunft
  • 18:30 – Closed-loop Operations
 

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