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Trends in der Industrie 4.0: Deep Dive mit Stefan Barucha

Reinvent production: Von grauen Flächen zu vernetzten und flexiblen Produktionen, mit Style!

Von Melanie Schmole

 

 

Die Trends kommen aktuell von den Powerpoint Präsentationen in die Factories hinein. – Stefan Barucha

Mit einem Special zum Thema Software Development fand am 22. September 2021 das Virtual Job Event von get in IT statt. Im Rahmen des job I/O-Programms berichteten Expert:innen aus der IT-Branche von ihren Erfahrungen aus der Praxis und gaben Tipps für Deinen Jobeinstieg. Im Live-Chat beantworteten die Speaker:innen Deine Fragen.

Mit dabei war Stefan Barucha mit einer Live-Session zur Softwareentwicklung in der Industrie. Er stellte seinen Arbeitgeber, die Synatec GmbH ein Teil der Atlas Copco Group, vor und gab Dir Einblick in die aktuellen Hardware- und Software-Trends in der Industrie.

Du hast das Live Event verpasst? Kein Problem! Schau Dir den Deep Dive von Stefan hier einfach gemütlich an.

Hier siehst Du die Session der job I/O in voller Länge:

Die industrielle Produktion ist in vielen Bereichen im Wandel. Moderne Fertigungen müssen flexibler sein, die Systeme vernetzter und die Effizienz soll weiter steigen. Doch auch der Mensch steht im Fokus: Für ihn werden z.B. ergonomische Werkzeuge und Software von UX-Designer:innen entworfen. Die Voraussetzung für erfolgreiche Neuentwicklungen ist dabei immer: Es muss einfach sein, soll Spaß machen und stylish aussehen. Zudem ändert sich die Beziehung und Zusammenarbeit in Entwicklungen. Früher gab es eher Wasserfall-Projekte, die von einem Lieferanten umgesetzt wurden, heute setzt man eher auf agile Technologie-Partnerschaften. Dabei wird auch vermehrt auf offene Plattformen anstelle von proprietären Lösungen gesetzt.

Speaker

Stefan Barucha – Team Leader Software Platform

Stefan Barucha ist seit 2009 bei der Synatec und Atlas Copco. In seiner Position als Teamleiter verantwortet er die Entwicklung der Software-Plattform, welche als Basis für Produktentwicklungen dient. Als passionierter Softwareentwickler war er in seiner Karriere in diversen Bereichen aktiv, von Backend- und Anwendungs- bis zu Mobile-Entwicklung. Im Bereich Web-Entwicklung war er bereits vor seinem Informatik-Studium tätig und hat von Perl/CGI über J2EE hin zu FullStack JS alles mitgemacht und dabei sowohl für Startups als auch Konzerne gearbeitet.

Unternehmen

Die Synatec GmbH spielt eine zentrale Rolle für das Thema Prozesssicherheit in der Atlas-Copco-Gruppe ein. Als Produktgesellschaft innerhalb der Sparte Fahrzeugindustrie (MVI) des Geschäftsbereichs Industrietechnik (ITBA) entwickeln und programmieren sie innovative Softwarelösungen für die Werkerführung, zum Monitoring von Fertigungsanlagen sowie zur Datenerfassung und -analyse. Darüber hinaus fertigen wir im Hardwarebereich hochwertige Industrie-PCs (HMIs). Mit Hilfe unserer umfassenden Module bieten wir sowohl Standardprodukte, als auch maßgeschneiderte Lösungen an. Mit erstklassiger Fachkompetenz unterstützen wir unsere internationalen Kunden in der Fahrzeugindustrie sowie in der allgemeinen Industrie, indem wir Lösungen für neue Montagelinien definieren und implementieren. Unser gemeinsamer Ansporn: Unseren Kunden eine Null-Fehler-Strategie zu ermöglichen.

Experten für IT-Sicherheit sind gefragt. Dementsprechend hast Du in so gut wie allen Branchen die Chance als IT-Sicherheitsberater Fuß zu fassen. Gerade Banken, Behörden oder Großunternehmen verwalten riesige Mengen hochsensibler Daten.Diese gilt es zu schützen. Während Du bei größeren Unternehmen und Institutionen die Chance hast, dich auf ein bestimmtes Gebiet der IT-Sicherheit zu spezialisieren, agierst Du in mittelständischen oder kleineren Unternehmen eher als Generalist.

In der Vergangenheit war Software Development in Stefans Branche nicht “On the Edge”. Es ging nicht um die neuesten Tools und Frameworks und auch nicht um eine einwandfreie User Experience. Pragmatische Ansätze und proprietäre – also herstellergebundene – Software standen im Mittelpunkt.

“Die Werker mussten wissen, was sie zu tun haben. Die nötigen Informationen mussten dargestellt werden. Die Tools mussten sich drehen... Der Rest war nicht so wichtig.” – Stefan Barucha

Obwohl die Begriffe Industrie 4.0 und IoT schon seit Jahren durch die Presse geistern, dauerte es, bis die Konzepte dahinter in den Produktionshallen umgesetzt wurden. Inzwischen sind sie aber im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung angekommen. Die folgenden Trends herrschen im Augenblick in Stefans Branche vor:

Vor allem die Flexibilität in der Produktion steht hoch im Kurs. Statt über Produktionsstraßen zu fahren, bewegen sich die Produkte frei in der Halle. Im Rahmen von Data Driven Services und Predictive Maintenance sind sogenannte Digital Twins im Einsatz. Das sind digitale Simulationen, die mit Echtzeitdaten der Fertigungsstätte gefüttert werden. Sie machen es möglich, Vorhersagen über die Produktion zu treffen und erleichtern es für die herstellenden Unternehmen effizienter zu produzieren und Produkte schneller einzuführen.

Wie läuft Software Development in der Industrie ab?

Ein kurzer Blick zurück

Früher ging es bei Entwicklungsprojekten in der Industrie sehr klassisch zu. Den Ablauf kannst Du Dir ungefähr so vorstellen:

  • Wasserfall-Methode

  • 1 Jahr Paperwork

  • Up Front

  • Lastenhefte und Pflichtenhefte

  • Umsetzung

  • Lieferung


Das hat sich alles massiv geändert, erklärte Stefan. Die Projekte werden agil

So sieht es heute aus

Lieferanten wie Stefans Arbeitgeber werden schon bei der Produktvision mit einbezogen und…

... das Tool der Wahl ist Gira und nicht Word. – Stefan Barucha

Statt dicken Wordwälzern gibt es User Stories. Das Miteinander zwischen Kund:innen und Lieferant:innen steht im Mittelpunkt. Teilweise ist es sogar so, dass Stefans Kund:innen versuchen, die Innovation über den Wettbewerbsvorteil zu stellen. Das heißt, dass Neuerungen auch für die Konkurrenz einsetzbar sind und so die gesamte Branche davon profitieren kann. Auch das Design hat einen neuen Stellenwert.

“Früher hat man gesehen: Das ist ein Industrie PC und da kann ein Stapler dagegen fahren.” – Stefan Barucha

Obwohl die Devices heute immer noch alle industriellen Anforderungen erfüllen und z.B. wasserdicht und stoßfest sind, sind sie heute nicht mehr nur praktisch, sondern auch stylisch. Dasselbe gilt für die Software, z.B. müssen Anwendungen responsive und leicht zu bedienen sein. Auch der Tech-Stack ändert sich.

Wenn Du mehr über die aktuellen Trends in der Industrie 4.0 erfahren willst, klick Dich in die Live Session von Stefan.

Der Deep Dive im Überblick:
  • 00:30 – Wer ist Stefan Barucha?
  • 01:45 – Die Atlas Copco Gruppe
  • 03:20 – Aktuelle Trends in der Softwareentwicklung für die Industrie
  • 09:40 – Wie laufen Entwicklungsprojekte in der Industrie heute ab?
  • 16:00 – Ein Beispiel für Industrie 4.0: Die Mercedes Benz Factory
  • 18:30 – Fragen aus dem Live Chat 
 

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