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Studienfächer

Informatik

"Ich studiere Informatik." – "Ah, Du machst was mit Computern." Die natürliche Reaktion eines Informatikstudenten ist in der Regel: Milde lächeln und hoffen, dass nicht weiter nachgehakt wird. Jeder hat eine ungefähre Vorstellung davon, womit sich Philosophen, Chemiker oder Juristen beschäftigen. Aber welche Wissenschaft betreibt eigentlich der Informatiker?

Alles begann mit dem Wunsch, Prozesse zu automatisieren. Doch schon die ursprüngliche Bedeutung von "Informatik" ist umstritten. Handelt es sich dabei um eine Fusion von "Information" und "Automatik" – oder "Mathematik"? Ist Informatik zwangsläufig eine interdisziplinäre Wissenschaft oder lässt sich das Studienfach in eine Schublade stecken? Wir haben es versucht...

Logisch: Informatik ist eine Strukturwissenschaft

Genau wie die Mathematik ist Informatik eine Wissenschaft, die selbstgeschaffene abstrakte Strukturen mithilfe von Logik auf ihre Eigenschaften und Muster untersucht. Graphen-, Spiel-, Automaten- und Kodierungstheorie sind Beispiele, die auf logischen, mathematischen Definitionen basieren. Wer sich mit Algorithmen und Turingmaschinen beschäftigt, wer komplexe Systeme modelliert und simuliert, ist ein Mathematiker.

Physisch: Informatik ist eine Naturwissenschaft

Informatik beruht auf Grundlagen der Physik. Insbesondere die Realisierung von Quantencomputern ist ohne angewandte Physik unvorstellbar. Noch sind quantenmechanische Computer ein überwiegend theoretisches Konzept, aber die ersten Umsetzungsversuche gibt es bereits. Zwar ist Informatik keine Wissenschaft, die sich die empirische Erforschung von Naturerscheinungen auf die Fahnen geschrieben hat. Doch wer sich mit Hardware beschäftigt, benötigt physikalische, also naturwissenschaftliche Kenntnisse.

Technisch: Informatik ist eine Ingenieurwissenschaft

Ohne das Ingenieurwesen gäbe es in der Informatik keine technischen Entwicklungen. Man könnte Informatik deshalb auch als Schnittstelle von Elektrotechnik und Mathematik ansehen. Im Bereich der Robotik oder Automobilindustrie sind neben E-Technikern und Maschinenbauern auch Informatiker gefragt. Neben der Programmierung beschäftigen sich Informatiker mit der Konstruktion von Rechnern, Netzwerken, Protokollen und Software. Wer naturwissenschaftliche Erkenntnisse anwendungsorientiert erforscht und bei der Hard- und Softwareentwicklung industrielle Entwurfsmethoden anwendet, ist ein Ingenieur.

Sprachlich: Informatik ist eine Geisteswissenschaft

Die Sprachmetapher ist in der Informatik allgegenwärtig. Die Regeln für die Computer-Programmierung als Sprache zu beschreiben, war naheliegend. Doch die Sprache beschränkt sich auf den Befehlsmodus: Der Mensch gibt das Kommando, der Computer führt aus. Um Algorithmen allgemeingültig beschreiben zu können, wurden schließlich geräteunabhängige Hochsprachen erfunden. Die Grundsatzfrage, ob Programmiersprachen "echte", also natürliche Sprachen sind, ist aus linguistischer Sicht schnell beantwortet: Nein. Denn es gibt drei gravierende Unterschiede: Programmiersprachen kennen keine Mehrdeutigkeit, keine Redundanz und meinen immer alles wörtlich. Softwareentwickler Martin Fowler hat es auf den Punkt gebracht: "Jeder Idiot kann Code schreiben, den ein Computer versteht. Gute Programmierer schreiben Code, den Menschen verstehen können."

In der Informatik gibt es Überschneidungen mit mehreren geisteswissenschaftlichen Disziplinen: Bei der Bildung von Paradigmen und axiomatischen Konzepten wie z.B. der Objektorientierung, findet man philosophische Ansätze. Im Bereich der Künstlichen Intelligenz arbeiten Informatiker u.a. eng mit Psychologen zusammen.

Fazit:

Informatik ist eine Klasse für sich. Der Duden definiert sie als

Wissenschaft der systematischen Verarbeitung von Informationen, insbesondere der automatischen Verarbeitung mit Hilfe von Digitalrechnern

Dazu gehört auch der Entwurf und die Programmierung entsprechender Maschinen. Je nachdem, auf welches Teilgebiet der Informatik Du Dich spezialisierst, hast Du es also mit Querschnittsdisziplinen wie Mathematik oder E-Technik zu tun.

In vielen Wissenschaften gibt es interdisziplinäre Bereiche. Doch nur die Informatik besteht in wesentlichen Teilen aus allen vier Wissenschaftsfeldern – ohne, dass man sie auf eines davon reduzieren kann. Die theoretische Informatik basiert auf Struktur- und Geisteswissenschaften. Sie ist die Grundlage für alle anderen Teilgebiete der Informatik. Die technische Informatik funktioniert nicht ohne Ingenieur- und Naturwissenschaften. Die angewandte Informatik wird schließlich in Bereichen wie Medizin, Wirtschafts- oder Geowissenschaften realisiert.

Die Wissenschaft der Informationsverarbeitung ist so vielseitig wie kaum ein anderes Fach. Egal ob Ausbildung, Studienwahl oder Jobsuche: Als Informatiker stehen Dir viele Möglichkeiten offen!

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