Hakan Hot, Teamleiter Business/ Collaboration Office
"Veränderung braucht Zeit, Kommunikation und das gemeinsame Erleben von Fortschritt"
Von Hakan Hot
Wer bist du und welche Rolle hast du bei der KKH?
Ich bin Hakan Hot und seit 2020 bei der KKH tätig. Gestartet bin ich als Betriebsorganisator und konnte in dieser Rolle wertvolle Einblicke und Erfahrungen sammeln. Ende 2024 habe ich dann die Teamleitung übernommen und trage seitdem zusätzliche Verantwortung.
Was macht dein Team besonders – und welchen Beitrag leistet es zur Weiterentwicklung der KKH?
Wir bündeln unsere Expertise vor allem in zwei Bereichen: Organisationsmanagement und Collaboration. Dabei setzen wir auf eine gute Mischung aus erfahrenen Kolleginnen und Kollegen sowie neuen Talenten. Die Erfahrenen bringen tiefes Wissen über die KKH und viel Erfahrung in der Umsetzung neuer Themen mit, während neue Teammitglieder frische Perspektiven und neue Blickwinkel einbringen – genau das sorgt für innovative Ideen und kreative Lösungen.
So entsteht ein echtes Miteinander, von dem alle profitieren: Wir lernen voneinander, ergänzen uns gegenseitig und entwickeln uns gemeinsam weiter. Gleichzeitig verstehen wir uns als Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT – als Übersetzerinnen und Übersetzer, die Anforderungen aus dem Unternehmen in technische Lösungen überführen und umgekehrt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt für uns auf dem Digital Workplace. Wir gestalten eine moderne, zukunftsfähige Arbeitsumgebung und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Betriebsorganisation stabil und zuverlässig bleibt. Mit klaren Strukturen, kontinuierlicher Weiterentwicklung und einer offenen Haltung gegenüber Veränderungen schaffen wir die Basis für effizientes und sicheres Arbeiten.
Damit unterstützen wir nicht nur den Arbeitsalltag unserer Kolleginnen und Kollegen, sondern treiben aktiv die digitale Weiterentwicklung der KKH voran.
Ihr seid von der klassischen Arbeitsweise im Wasserfallmodell in einen agilen Sprintmodus gewechselt. Was bedeutet das konkret für euren Alltag – und wo entsteht dabei der WOW-Effekt?
Unser Alltag hat sich dadurch spürbar verändert – vor allem, weil wir eine Vielzahl an Digitalisierungsthemen parallel vorantreiben und dabei trotzdem den Fokus behalten müssen. Wir arbeiten heute in klar strukturierten Vier-Wochen-Sprints, die uns helfen, Themen gezielt zu bündeln und Schritt für Schritt voranzubringen.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist dabei die Priorisierung: Nicht alles kann gleichzeitig ganz oben stehen. Genau hier schafft unser Ansatz Klarheit – unterstützt durch einen Ressourcenplan, der uns hilft, Aus- und Überlastungen frühzeitig zu erkennen und besser zu steuern.
Der größte WOW-Effekt für mich ist die gewonnene Transparenz: im Team selbst, aber auch gegenüber unseren Auftraggebern. Alle wissen, woran gearbeitet wird, was Priorität hat – und was vielleicht auch mal warten muss. Gerade wenn gefühlt alles wichtig und dringend ist, sorgt diese Offenheit für eine ganz neue Qualität in der Zusammenarbeit.
Besonders schön ist, dass dieser Ansatz mittlerweile von allen im Team getragen wird – von den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen genauso wie von den neuen. Der Mehrwert ist für alle klar erkennbar: mehr Fokus, bessere Abstimmung und am Ende einfach bessere Ergebnisse.
Bei Veränderungen gibt es häufig auch Widerstände. Wie hast du das in deinem Team und darüber hinaus erlebt?
Ja, das kann ich absolut bestätigen. Alles, was neu ist, ist zunächst einmal ungewohnt und bedeutet, die eigene Komfortzone zu verlassen. Das bringt automatisch auch Unsicherheiten mit sich – und genau daraus entstehen dann oft Widerstände.
Das haben wir sowohl im Team als auch bereichsübergreifend erlebt. Veränderung geht selten ohne Reibung, und das ist auch völlig normal. Wichtig war für uns, diese Reaktionen ernst zu nehmen und offen damit umzugehen.
Gleichzeitig habe ich aber auch erlebt, dass sich aus diesen anfänglichen Widerständen viel entwickelt, wenn man den Nutzen und die Vorteile klar sichtbar macht. Mit der Zeit wächst dann das Verständnis – und aus Skepsis wird häufig sogar Unterstützung.
Am Ende zeigt sich: Veränderung braucht Zeit, Kommunikation und das gemeinsame Erleben von Fortschritt. Wenn man diesen Weg gemeinsam geht, entsteht nicht nur Akzeptanz, sondern auch echte Begeisterung für das Neue.
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