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Checkliste für Deinen Jobeinstieg

10 Dinge, auf die Du bei Deinem ersten IT-Job achten solltest

Von Jenny Tiesler

 

 

Du hast Dein Informatik-Studium oder Deine Ausbildung so gut wie in der Tasche. Jetzt steht Deine Jobsuche vor der Tür und Du möchtest den passenden Einstiegsjob für Dich finden. Dabei sind viele Faktoren relevant, aber auf diese 10 Punkte solltest Du bei der Wahl Deines ersten IT-Jobs besonders achten:

1. Transparenz: Klare Erwartungen auf beiden Seiten

Du erhältst vom Unternehmen Informationen über die Art und den Ablauf des Jobs sowie über Deine genauen Aufgaben. Schon an der Stellenausschreibung solltest Du erkennen können, ob eine strukturierte Einarbeitung vorgesehen ist. Das gilt sowohl für den Direkteinstieg als auch für den Einstieg als IT-Trainee. Von Anfang an sollten die Erwartungen an Dich und besonders Deine Aufgaben klar definiert sein. Bewirbst Du Dich auf eine Stelle als Softwareentwickler:in, kläre am besten im Vorstellungsgespräch, welche Frameworks und Programmiersprachen Dich erwarten. Keine Sorge, Du musst (und kannst) als Berufsanfänger:in nicht alles im Tech Stack haben. Es geht für Dich darum, zu wissen, welche neuen Tools Du kennenlernen und wo Du Deine bisherigen Kenntnisse vertiefen wirst. Im ersten Job sollte Deine Lernkurve steil ansteigen.

2. Zeitraum:  Kurz- und langfristige Perspektiven

In der IT gibt es ganz unterschiedliche Karrierepfade. Je nachdem, wo Deine Stärken liegen, kannst Du Dich zur Expert:in auf Deinem Fachgebiet entwickeln – von KI über Big Data bis zur User Experience. Vielleicht bist Du aber auch ein Managing-Crack und Deine Stärke liegt in der Koordination von komplexen IT-Projekten. Startest Du mit einem Trainee in die IT-Welt, kannst Du Dich ganz in Ruhe orientieren. Dein Programm dauert in der Regel 12 bis 24 Monate. Dadurch wird Dir ein umfassender Einblick in das Unternehmen ermöglicht. Unternehmen bilden mit ihren Trainees ihren IT-Nachwuchs aus. Noch während Deines Trainees sollten Dir Perspektiven aufgezeigt werden, wie Deine berufliche Zukunft in dem Unternehmen aussehen könnte. 

3. Struktur: Dein Weg zum Ziel

Bei Allround-Trainees durchläufst Du während des Programms mehrere Stationen, in denen Du die verschiedenen Abteilungen und Unternehmensbereiche kennenlernst. In großen Technologieunternehmen könntest Du z.B. in den ersten Monaten verschiedene Teams durchlaufen, von der Softwareentwicklung bis zur IT-Infrastruktur, und so ein umfassendes Verständnis für die verschiedenen Aspekte der IT zu entwickeln. So kannst Du auch herausfinden, welcher Bereich Dir liegt und wo Du Deine Skills vertiefen möchtest. Bei fachspezifischen Einstiegsjobs ist der Ablauf vorab festgelegt und je nach Unternehmen teilweise oder vollständig standardisiert. Die generalistische Variante ist flexibler, um Deine individuellen Stärken und Ziele zu berücksichtigen.

4. Training off the Job: Kontinuierliche Weiterbildung

Du nimmst regelmäßig an Schulungen, Seminaren und/oder Workshops teil. Die Weiterbildungsmaßnahmen werden mit Dir abgestimmt, damit Du Dich fachlich und persönlich weiterentwickeln kannst. In Kommunikationstrainings kannst Du Dich auf Deine Consulting-Karriere vorbereiten oder Deine Präsentationsfähigkeiten ausbauen. Je nachdem, in welcher Branche Dein Arbeitgeber angesiedelt ist, können auch spezielle Schulungen z.B. zu spezifischen Anforderungen in der kritischen Infrastruktur (wie Finance, Energie oder dem Gesundheitssektor) in Deinem Ausbildungsplan stehen.

5. Verantwortung: Chance zur Selbstentfaltung

Dein erster IT-Job sollte Dir neben dem ganzen neuen Input auch die Möglichkeit bieten, Verantwortung zu übernehmen. Ob Du Software entwickelst oder Netzwerke managst, Du solltest Gelegenheit haben, Deine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und eigenständig zu arbeiten. Du arbeitest an eigenen Projekten und erhältst verantwortungsvolle Aufgaben.

6. Betreuung: Unterstützung durch Mentoring

Bei Deinen ersten beruflichen Schritten in der IT-Welt sind Mentor:innen eine wertvolle Unterstützung. Du wirst von einer erfahrenen Person, einer Mentor:in, betreut, die Dir bei fachlichen und organisatorischen Fragen weiterhilft. Sie ist Deine persönliche Ansprechperson bei Problemen und begleitet Dich während des gesamten Programms. Große Unternehmen fördern speziell Frauen in der IT-Welt mit Netzwerken und Trainings.

7. Feedback: Aus Fehlern Lernen

Feedback ist der Schlüssel zur Verbesserung. Das betrifft nicht nur Deinen Code, der in der Review einem Qualitätscheck unterzogen wird. Du bekommst zu Deiner Leistung in regelmäßigen Gesprächen eine Rückmeldung und weißt, wo Du stehst. Das Feedback hilft Dir, Deinen Kompass zu finden und Du weißt danach, was Deine nächsten Schritte sind. Ein offener Umgang mit Fehlern und ein wertschätzender Umgang zeichnet eine gute Unternehmenskultur aus, in der Feedback (hierachieübergreifend) willkommen ist.

8. Netzwerk: Get connected!

Als IT-ler:in ist netzwerken alles. Keine Branche ist so schnelllebig wie die IT und Du musst immer am Ball bleiben, um auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein. Bei Deinem Arbeitgeber wird diese Art der Weiterbildung und Up-to-date-Bleiben nicht immer möglich sein. Umso wichtiger sind deshalb Meet-ups, Hackathons, Workshops und Networking-Events – bei Großunternehmen und Konzernen auch unternehmensintern. Hier lernst Du die Unternehmenskultur kennen und hast die Möglichkeit, Dich abteilungsübergreifend mit den Mitarbeitenden auszutauschen. Wenn Du ein führungsorientiertes Programm absolvierst, nimmst Du außerdem an professionellen Networking-Events teil. Dadurch kommst Du früh mit (zukünftigen) Fach- und Führungskräften in Kontakt.

9. Perspektive: Deine langfristige Roadmap

Dein erster IT-Job ist der allererste Schritt auf Deinem langen beruflichen Entwicklungspfad. In Deinem Arbeitsvertrag wird eine langfristige Zusammenarbeit verbindlich festgelegt oder zumindest in Aussicht gestellt. Du wirst durch das Programm auf eine Zielposition als IT-Fachkraft z.B. in der IT-Security vorbereitet, in der Du einen eigenen Verantwortungsbereich und ein entsprechend höheres Gehalt erhältst. Bei einem führungsorientierten Einstiegsprogramm ist diese Position von Anfang an festgelegt. Dein Arbeitgeber sollte Dich beim Erreichen dieses Ziels bestmöglich unterstützen, z.B. durch die Möglichkeit, notwendige IT-Zertifizierungen zu absolvieren.

10. Faire Vergütung: Wertschätzung Deiner Arbeit

Als Trainee liegt Dein Einstiegsgehalt nicht wesentlich unter dem Gehalt von denen, die direkt in den Job starten. Mittel- und langfristig verdienst Du genauso viel wie sie. In der Gehaltsstatistik geben wir Dir den Überblick, womit Du bei Deinem IT-Berufseinstieg rechnen kannst.

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