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Steffen Weiers, Teamleiter

Steffen Weiers

Ein Weg vom Masteranden zum Teamleiter

Von Steffen Weiers

 

 

Wie lange bist du jetzt bei der BTC AG?

Am 01.10.2019 bin ich bereits seit 8 Jahren Mitarbeiter bei der BTC AG. 2011 habe ich bei der BTC meine Masterarbeit geschrieben und wurde anschließend übernommen. Das Team aus meiner damaligen Geschäftseinheit Telekommunikation und Softwaretechnologie hat sich im Laufe der Zeit personell verändert, es sind weitere Themen hinzugekommen und der Schwerpunkt hat sich neu ausgerichtet. Unter einer neuen Führungskraft und unter neuem Namen leite ich als Teamleiter aktuell meine Kollegen (w/m/d) im Team Prozessmanagement, das mit zwei weiteren Teams im Bereich Enterprise Information Management angesiedelt ist.

Wie sah dein Werdegang vor der BTC AG aus?

Nach meinem Abitur habe ich noch ganz klassisch meinen Zivildienst absolviert. Dann war für mich klar, dass ich in Richtung Informatik gehen möchte, mein Interesse dafür war schon immer da. Ich wollte mich aber erstmal breit aufstellen, also habe ich zunächst Wirtschaftsinformatik in Wilhelmshaven studiert. Im anschließenden Wirtschaftsingenieurwesen Master mit dem Schwerpunkt Geschäftsprozessmanagement habe ich dann mein Wissen rund um die Themen Prozesse und Prozessautomatisierung vertiefen können.

Jetzt arbeitest du im Bereich des Prozessmanagements: Was kann sich ein Außenstehender darunter vorstellen?

Es ist ein sehr umfangreicher Bereich, mit dem jeder – wenn auch meist unbewusst – in seiner täglichen Arbeit Berührungspunkte hat. Es ist ein Querschnittsthema, das immer das gesamte Unternehmen betrifft. Dementsprechend vielfältig sind auch die Einsatzgebiete. Im Prozessmanagement geht es um die Identifikation, Dokumentation und Verbesserung von verschiedensten Prozessen. Die Kernkompetenzen unseres Teams liegen dabei insbesondere in der Automatisierung. Hierbei sind wir sehr flexibel bei der Wahl von Technologien, beraten möglichst ganzheitlich und bieten kundenspezifische Lösungen an.

Es ist insgesamt ein sehr breites Aufgabengebiet trotz teils kleiner Projekte. Es wird bei uns und den Kunden immer beliebter, schnellere und kürzere Projekte voranzutreiben, bei denen man teils nach vereinzelten Tagen etwas sehen kann. Das macht einfach Spaß.

Gibt es bestimmte Tools oder Ansätze, mit denen ihr arbeitet?

Wir arbeiten mit verschiedensten Ansätzen und Tools wie beispielsweise RPA (Robotergesteuerte Prozessautomatisierung). Wir müssen aber sehr flexibel sein und uns schnell in neue Tools bzw. Software einarbeiten können, da unsere Themen ständig im Wandel sind. Es ist eigentlich immer etwas neu, wodurch unsere Aufgaben sehr herausfordernd sein können. Daneben nutzen wir natürlich auch weitere Software wie JIRA, um unsere Projekte zu verwalten.

Wie viel Fachlichkeit findest du in deiner angesprochen Rolle als Teamleiter?

Ich würde schätzen, dass es in etwa eine 50/50 Mischung aus Fachlichkeit und klassischen Führungsaufgaben ist. Ich würde sagen, dass es auch von Vorteil ist, in den Themen zu stecken, da ich mich so viel besser mit meinen Mitarbeitern (w/m/d) auf Augenhöhe austauschen kann. Es geht bei mir aber nicht mehr unbedingt darum selbst etwas zu entwickeln, sondern meinen Mitarbeitern (w/m/d) den Rücken freizuhalten. In meinem Team sind auch viele Junioren (w/m/d), die ich vor allem als Coach unterstütze. Natürlich übernehme ich daneben auch administrative Aufgaben. Gerade die Mischung macht es für mich perfekt. Es tut mir gut, in beiden Gebieten tätig zu sein.

Von 2013 bis 2015 warst du ein New Talent bei der BTC AG. Wie war das für dich?

Ich erinnere mich noch an mein damaliges Jahresgespräch. Ich war zu der Zeit eher in der Entwicklung von Prozessautomatisierungen bei dem Kunden Vorort tätig. Aufgrund dessen hatte ich wenig Berührungen mit der BTC. Das New Talent Programm hat mir sehr geholfen, Kontakte zu knüpfen und auch mitzubekommen was bei der BTC gerade alles passiert. Sehr spannend waren für mich auch die verschiedenen Gespräche mit meinem Mentor, der damals mein Geschäftseinheitsleiter war. Ich konnte so über den Tellerrand schauen und nochmal einen ganz anderen Einblick in die BTC erhalten.

Gab es für dich auch eine einzigartige Erfahrung in deiner Zeit als New Talent?

Für mich war es eher das Gesamtpaket. Man nimmt etwas mit. Vor allem die Kontakte zu den anderen New Talents und BTC-internen Ansprechpartnern (w/m/d), an die ich mich bei Fragen, Problemen oder auch einfach mal zum Austausch wenden kann. Man kann auch seine eigene Richtung finden, sowohl aus den Erfahrungen anderer, aber auch durch die eigenen Erfahrungen über die Zeit. Insbesondere ist mir jedoch die Arbeit am damaligen Karrieremodell im Kopf geblieben. Es war sehr spannend daran mitzuwirken und auch etwas bewegen zu können; das war eine tolle Chance.

Und wie sieht deine aktuelle Stimmung im Beruf bzw. im Unternehmen nach 8-jähriger Unternehmenszugehörigkeit aus?

Derzeit herrscht eine gute Stimmung bei mir und auch im Team. Wir haben aktuelle Themen, die sehr interessant sind und an denen Interesse seitens unserer Kunden herrscht. Insgesamt ist das Thema Prozessautomatisierung sehr nachgefragt und die „Hype-Themen“ wie Robotic Process Automation und Chatbots laufen momentan sehr gut an. Wir sind dadurch gut ausgelastet, haben aber trotzdem noch Spaß an der Arbeit und sind zufrieden.

Bezogen auf das Unternehmen finde ich, dass sich eine positive Veränderung über die Jahre aufzeigt. Wir haben uns stark weiterentwickelt und gerade in der internen Kommunikation und dem Arbeitsklima sind wir gut aufgestellt. Ich finde auch, dass wir insgesamt moderne Unternehmensstrukturen aufweisen, in denen viele Teams Freiheit in der Art der Erledigung ihrer Aufgaben haben.

Alles in Allem bereust du es also nicht, den Job bei der BTC AG angenommen zu haben?

Nein! Es klappt gut und es funktioniert (meistens) alles, obwohl viel zu tun ist. Auch meine Führungskraft ist immer an meiner Seite und der Austausch funktioniert. Er fördert mich und hilft mir mich weiter zu entwickeln, so dass ich gerne hierbleibe, weil es für mich einfach weiter geht. Ich fühle mich sehr gut unterstützt und aufgehoben.

Wenn du zukünftig auf deine Arbeit schaust, gibt es ein Traumprojekt, welches du gerne umsetzen würdest?

Ein bestimmtes thematisches Projekt oder einen Kunden habe ich nicht im Kopf. Ich würde jedoch gerne ein größeres Projekt zusammen mit meinem ganzen Team umsetzen. Gerade in der Vergangenheit war es oftmals so, dass jeder von uns in sehr unterschiedlichen Projekten und bei verschiedenen Kunden im Einsatz war und wir daher nicht zusammen an einem Projekt arbeiten konnten. Mit einem gemeinsamen Projekt würden wir somit auch die Chance bekommen, die Verantwortung für die gesamte Projektorganisation übernehmen zu können. Es würde uns aus meiner Sicht auch helfen zu sehen: Wie gut arbeiten wir zusammen und wo fehlt vielleicht noch etwas, um uns so einfach noch besser aufstellen zu können.