Thomas Möller, IT-Security-Spezialist

Thomas Möller, IT-Security-Spezialist

Es macht mich stolz, wenn der Rettungsdienst reibungslos läuft, selbst wenn man daran nur im Hintergrund durch die Betreuung der IT-Systeme mitwirkt.


Von Thomas Möller

Seit wann arbeitest du bei den JoBITS und was sind deine Aufgaben als IT-Security-Spezialist?

Als IT-Security-Spezialist sorge ich dafür, dass unsere Anforderungen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Außerdem stelle ich sicher, dass diese Anforderungen möglichst verständlich an die zuständigen Stabsstellen und IT-Administratoren kommuniziert werden.Bei Sicherheitsvorfällen prüfen wir den Sachverhalt, reagieren mit Sofortmaßnahmen und koordinieren die weiteren Schritte zur Eindämmung und Dokumentation.

Wie bist du damals zu den JoBITS gekommen und wie hast du den Bewerbungsprozess erlebt?

Ich habe mich damals auf die ausgeschriebene Stelle beworben und wurde nach einem Probearbeitstag eingestellt.
Der Bewerbungsprozess verlief bei mir unkompliziert und zügig. Kurz nach meiner Bewerbung erhielt ich eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch und anschließend direkt einen Termin für den Probearbeitstag. Dort bekam ich einen ersten Einblick in meine zukünftigen Aufgaben sowie in das Team. Einige Tage später erhielt ich schließlich die Zusage.

Was hat dich an der Stelle besonders angesprochen?

Ich finde die Arbeitsumgebung sehr ansprechend. Da ich aus der Pentesting-Welt komme, lag es für mich nahe, in diesem Bereich zu bleiben. Hinzu kommt, dass man als Teil der Hilfsorganisation natürlich Menschen hilft beziehungsweise den Mitarbeitenden ermöglicht, Menschen zu retten.

Was macht deinen Job besonders?

Die Verantwortung ist ein interessanter Aspekt, ebenso wie die Abwechslung bei den Meldungen der IT-Systeme. Besonders ist jedoch das scheinbar gegensätzliche Verhältnis zur Arbeitsbelastung: Wenn wir unsere Arbeit gut machen, die Vorgaben verständlich und sinnvoll umgesetzt werden und unsere Systeme sicher sind, haben wir vermeintlich wenig zu tun. In dieser Zeit übernehmen wir jedoch den direkten Support bei IT-Sicherheitsfragen.

Welche Fähigkeiten sind in deinem Bereich besonders wichtig?

Geduld, Detailgenauigkeit und Verbissenheit. Man muss sich mit einigen Themen, Systemen und Programmen beschäftigen, die man zuvor nicht kannte, und deshalb stetig Neues lernen wollen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Zuerst wird Kaffee gekocht, dann der Laptop angeschaltet, und die Meldungen der letzten Nacht werden durchgesehen. Anschließend bespricht das Team, welche Projekte derzeit Aufmerksamkeit brauchen, und arbeitet an bestehenden Projekten. Natürlich kommt man dabei nicht darum herum, im Ticketsystem nachzusehen, welche Direktanfragen eingegangen sind.

Was würdest du jemandem mitgeben, der in deinen Job einsteigen möchte?

Man muss sich bewusst sein, dass der Job mit sehr viel Verantwortung verbunden ist und durchaus sehr hektisch und stressig sein kann. Wenn eine Sicherheitslücke auftaucht, ist das noch überschaubar. Sollte jedoch der Verdacht aufkommen, dass ein System kompromittiert wurde, dann müssen sehr schnell Entscheidungen getroffen sowie die erforderlichen Maßnahmen koordiniert, überwacht und schließlich auch dokumentiert werden. Wenn dann noch viele Leute beteiligt oder betroffen sind, erhält man entsprechend viele Nachfragen. Diese wollen natürlich ebenfalls beantwortet werden.

Wie würdest du dein Team beschreiben?

Sehr umgänglich. Wir verstehen uns untereinander extrem gut und unternehmen viel gemeinsam. Die Mittagspause machen wir eigentlich immer zusammen. Dabei quatschen wir auch über triviale Dinge und machen natürlich Scherze.

Welche Projekte sind für dich aktuell besonders spannend oder herausfordernd?

Die Integration eines neuen Flugplatzes in die bestehende IT-Struktur. Ich hoffe ja immer noch, einen Rundflug dafür zu bekommen, aber bisher hatte ich leider nur jede Menge Arbeit.

Was schätzt du an der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. als Arbeitgeber besonders?

Es hat schon ein gewisses Prestige, wenn man bei den Johannitern arbeitet. Entsprechend ist man auch stolz darauf, wenn der Rettungsdienst reibungslos läuft, selbst wenn man im Hintergrund nur an den IT-Systemen mitwirkt. Besonders schätze ich außerdem die Arbeitsatmosphäre und meine Kollegen. Sie sind durchweg sehr angenehm.

Wenn du die JoBITS in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?

Familiär, innovativ, interessant

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