Yannick Leicht, Consultant Financial Accounting

Yannick Leicht

Arbeiten bei cbs – das bedeutet für mich stetiger Know-how Aufbau, kompetentes Mentoring und angenehme Teamatmosphäre.


Von Yannick Leicht

In kurzer Zeit viel Erfahrung sammeln, für unterschiedliche Unternehmen in verschiedenen Themen arbeiten – das sind für mich zwei gute Gründe für den Berufseinstieg in der Beraterwelt. Woanders ist das kaum möglich: die Geschwindigkeit, mit der ich Wissen ansammeln kann, und meine Lernkurve für die eigene Kompetenz. Für den Einstieg bei cbs haben sich meine Jobsuche bei Unternehmensberatungen und die Kontaktaufnahme durch cbs Corporate Business Solutions auf Xing gut zusammengefügt.

Das Trainee-Programm im Unternehmen hat meine positive Erfahrung der Bewerbungsphase mit Ansprechpartnern bei cbs bestätigt: Viel Wissensvermittlung in kurzer Zeit ist ein Schritt nach vorne für neue Fähigkeiten in IT-, Prozess- und SAP-Themen sowie für Präsentationen. Nach der Trainee-Phase wächst in Projekten die Verantwortung, der Austausch mit Trainees und Kollegen macht das junge Beraterleben interessant. Für mich ist Wissensdurst der primäre Motivationsfaktor – nach kurzer Berufserfahrung geht es darum, die solide Wissensbasis zu vertiefen. Dazu kommt der Kontakt mit Kunden – der Umgang, die Kommunikation, die Projektarbeit sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Man muss sich immer wieder neu einstellen – auf Themen und auf Kunden, der Projektalltag ist abwechslungsreich.

Bei cbs können Masterabsolventen betriebswirtschaftlicher Studiengänge neben anderen Modulen zum Beispiel in Finance und Controlling oder Absolventen mit Masterabschluss in MINT Studiengängen im Bereich System Landscape Transformation in die SAP-Beratung einsteigen. So verbinden sich betriebswirtschaftliches Wissen und technisches Know-how. Klassische BWL-Studieninhalte habe ich in der Beraterwelt wiedergefunden. Trotzdem gilt gerade im SAP-Umfeld: Ohne Systemverständnis für SAP, „nur“ mit betriebswirtschaftlichem Wissen kommt man nicht weit. Dafür liefert das Trainee-Programm den schnellen Intensivkurs: Systeme, Anwendungen und kundenspezifische Konfigurationen sind ein erster Stresstest für Berufsanfänger, für mich aber eine machbare Herausforderung.

Bei cbs als Prozess- und IT-Beratung geht es um die Kombination betriebswirtschaftlicher Kenntnisse mit Verständnis für Prozess- und Systemlandschaften. So gilt genauso: Wenn man „nur“ das System versteht, aber die betriebswirtschaftlichen Grundlagen nicht hat, stößt man auch an Grenzen. Spezifische Unternehmensprozesse lernt man in der Uni nicht unbedingt. Das ist bei cbs und im Projektalltag mit Kunden neu, in der Uni ist es sehr theoretisch.

SAP-Zertifizierung und fiktives Kundenprojekt zu End-to-End-Prozessen

Meine Erwartungen an das Trainee-Programm haben sich mit viel Wissensstoff trotz der kurzen Zeit von vier Monaten erfüllt. Die wesentlichen Elemente – Einführung und interne Schulungen bei cbs, externe Schulungen mit SAP-Zertifizierung in der neuesten Softwaregeneration S/4HANA bei der SAP Academy, Case Study und Abschluss-Präsentation bei cbs – geben eine gute Struktur. Aber es ist die eigene, manchmal nicht leichte Aufgabe, das alles zu verarbeiten und zu priorisieren. Trotzdem bleibt vom intensiven Einstieg viel hängen – das neue Wissen setzt man in der Case Study zusammen mit den Trainees um: im eigenen Modul, in meinem Fall Financial Accounting, und integriert mit anderen Modulen, wie zum Beispiel Controlling, Business Intelligence oder Materials Management / Sales & Distribution.

Die Case Study ist recht nah an der Realität: Im Umfeld von S/4HANA, wie inzwischen viele Kundenprojekte, starteten wir mit einem „leeren“ System. In meinem Modul (Financial Accounting) geht es um Themen wie Kontenpläne, parallele Rechnungslegung und neue Anlagenbuchhaltung. Auch die Organisation ist realitätsnah: wöchentliche Status Calls mit der Projektleitung, stetiger interner Austausch, die Präsentation bei „fiktiven“ Kunden.

Die Abschluss-Präsentation drehte sich hauptsächlich um die Vorführung von End-to-End-Prozessen im System für ein fiktives internationales Unternehmen mit Sitz in Deutschland, das Geschwindigkeitstafeln und Blitzgeräte herstellt – die Anforderungen sollten on-premise und in der Cloud umgesetzt werden. Das Publikum bei der Abschluss-Präsentation bestand aus erfahrenen cbs Beratern und Teilen der Geschäftsleitung. Natürlich ist der Druck größer als an der Uni, entsprechend intensiv die Vorbereitung. Wir wurden mit der Zeit routinierter, in der letzten Woche herrschte dennoch nervöse Stimmung im Trainee-Raum: Wir mussten alle zusammenarbeiten und die Anforderungen so umsetzen, dass die End-to-End-Prozesse in der Präsentation reibungslos durchlaufen. Das erforderte viel Abstimmung, nicht nur im eigenen Modul, sondern auch mit Trainees der anderen Module – bis hin zum Proben oder Testen, so dass es in der Abschluss-Präsentation funktioniert. Kritische Fragen erfahrener cbs Berater aus der Praxis sorgten für den „Härtetest“ aus Sicht des fiktiven Kunden – bei mir zu einer Fiori-App in der Anlagenbuchhaltung und Schnittstellen zu anderen Anwendungen.

Fördern und Fordern im Mentoring-Programm und Beraterleben

Jeder Trainee hat eine:n Mentor:in für optimale Betreuung, regelmäßigen Austausch und wöchentliche Treffen, um die Themen persönlich zu besprechen. Auch bei der Case Study habe ich diesen kurzen Telefon- oder E-Mail-Draht für schnelle Antworten genutzt. Mein Mentor war selbst Trainee und kennt die Sorgen und Themen, auf die es ankommt – Christian Stürmer unterstützte mich sehr zielgerichtet und auf Augenhöhe mit Projekterfahrung aus seinem ersten Jahr nach dem Trainee-Programm. Fürs Team mindern die Mentoren die Angst oder Frustration, so dass dann wieder Lösungen im Trainee-Team entstehen. Fördern und Fordern ist das Prinzip im Mentoring-Programm. Ein wertvolles Plus für mich ist der schnelle Netzwerkaufbau schon im Trainee-Programm. Der Austausch zwischen Kolleg:innen ist echte Vorbereitung auf den Job. Im Projektalltag ergeben sich Fragen auch zu anderen Modulen. So kann es beispielsweise bei der Buchung eines FI-Belegs zu einer Fehlermeldung kommen, die ihren Ursprung im Controlling-Modul hat. Hier profitiere ich von direkten Ansprechpartnern aus dem Trainee-Programm.

Das Vorantreiben von Projekten bringt mir im realen – oder derzeit Corona-bedingt virtuellen – Beraterleben den größten Spaß. Es ist ein gutes Gefühl, wenn der Projektplan läuft und man weiter vorankommt. Dazu kommt das Feedback der Kunden – wenn ich die erarbeiteten Themen vor Kunden präsentiere und merke, dass es gut ankommt. Der nächste Schritt führt zu mehr Verantwortung – als Consultant mache ich in aktuellen Projekten gute Erfahrungen für Kundenkontakt und Workshop-Moderation, Teilprojektleitung für mein Modul und mittelfristig verantwortliche Projektleitung können folgen. Das Traineeprogramm ermöglicht die Weiterentwicklung zur „Führungskraft von morgen“: Ausbildung als Trainee, erste Projekterfahrung als Berater, Verantwortlichkeiten als Senior Consultant – oder auch internationale Projekteinsätze weltweit. Das wird kontinuierlich gefördert – Vorgesetzte und Teams bei cbs wollen, dass man sich entwickelt, neue Rollen und mehr Verantwortung übernimmt.

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