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Start-up: kleines IT-Team, große Wirkung

Innovations-Brutkasten, Karriere-Startplatz oder Großraum-Chaos?

Von Jenny Tiesler

 

 

In den angesagten Metropolen ist der Start-up-Boom nach wie vor ungebrochen. Egal ob Berlin, München, Hamburg oder Köln: Hier kannst Du in einer kreativen und leidenschaftlichen Unternehmenskultur an den Geschäftsideen der Zukunft tüfteln und Deinen Tatendrang ausleben.

In einem gründergeführten Startup kannst Du von Anfang an dabei sein, wenn neue Konzepte und Services ins Leben gerufen werden und sie auch selbst mitgestalten – egal ob online oder offline. Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von dem verbindenden Gefühl, bei etwas Großem dabei zu sein. Diese Begeisterung für das gemeinsame Projekt, der starke Zusammenhalt, die hohe Fachkompetenz-Dichte sowie die lockere  Duz-Kultur auf Augenhöhe machen die meisten Startups aus. Als "Chef vom Dienst" kannst Du hier selbstständig arbeiten und dank flacher Hierarchien schon früh Verantwortung übernehmen. Klingt paradiesisch, oder? Der Job im Start-up kann aber auch Nachteile haben und Dich vor allem beim Einstieg ins Berufsleben überfordern. Wir erklären Dir, was Dich beim ersten Job nach der Uni im Start-up erwartet, welche Vor- und Nachteile der IT-Job im Start-up mit sich bringt und wo sich deutsche Unicorns verstecken.

Phasen eines Start-ups: From Zero to Hero

Lass uns zuerst einmal schauen, wie ein Start-up definiert wird und welche Phasen Gründer:innen mit ihrem Unternehmen durchlaufen. Häufig sind Start-ups mit einer Geschäftsidee auf ganz jungen oder noch nicht existierenden Märkten unterwegs und müssen erst noch ein Geschäftsmodell entwickeln, dass für sie funktioniert. Dabei heben sie sich von anderen, etablierten Unternehmen ab, indem sie häufig auf sehr innovative Problemlösungen setzen. Beispiel gefällig? Dropbox, Airbnb, Android und Twitter wurden als Start-up aus der Taufe gehoben, um z.B. das Problem von Datentransfer zu lösen oder kostengünstige Alternativen zu Hotelzimmern anzubieten. Der Reiz für die Gründungs-Crew, aber auch für Investor:innen: die große Skalierbarkeit ihrer Geschäftsidee z.B. im Bereich E-Commerce, Kommunikationstechnologie oder Life Science. Je nachdem, wie hoch das Risiko ist, profitieren Start-ups von Gründungsförderungen und Unternehmensfinanzierung oder zapfen Finanzierungsquellen wie Crowdfunding an und gewinnen Business Angels für ihre Idee.

Grafische Darstellung der Definition von eine Start-up: Start-ups sind jünger als 10 Jahre, planen mit einem Wachstum und sind hoch innovativ in ihren Produkten, Dienstleistungen, Geschäftsmodellen und Technologien.

Um Start-ups von Existenzgründungen abzugrenzen, legt der Bundesverband Deutsche Startups e.V. in seinem Startup Monitor diese Definition zu Grunde. 

Typisch für Start-ups sind große Visionen, gepaart mit einem geringen Startkapital. In der frühen Phase sind die auf Venture Capital, bzw. Seed Capital oft aus mehreren Quellen angewiesen. Jedes Start-up entwickelt sich anders und in seiner eigenen Geschwindigkeit.

Diese Phasen durchlaufen Start-ups von der Idee bis zur Etablierung am Markt: 

Grafische Darstellung der 6 Phasen, die ein Start-up bis zum etablierten Business durchläuft.

Pre-Seed (Orientierungsphase)

In dieser Phase geht es darum, eine marktfähige Idee zu entwickeln und erste Tests durchzuführen. Die Geschäftsidee des Start-ups wird genauestens geprüft und unter Umständen nachgeschärft, z.B. nach Zielgruppenbefragungen. Das Endprodukt, sei es eine neue Übersetzungs-KI, ein Schuh-Konfigurator oder Lern-App für Deutsch als Zweitsprache, muss ein Produkt sein, für das es eine Nachfrage gibt oder geben wird. In dieser Phase werden erste Kontakte mit potenziellen Investor:innen aufgebaut.

Seed (Planungsphase)

Nun wird es konkret: Das Unternehmen hat eine klare Vision, ein Geschäftsmodell und arbeitet jetzt an einem funktionsfähigen Prototyp. Mit dem lässt es sich schließlich einfacher auf die Suche nach spendablen Investor:innen gehen. Der Fokus liegt auf einem überzeugenden Pitch Deck, um neben privaten Geldgebenden Seed Funding von Risikokapitalfirmen zu ergattern. Je nach Branche und Technologie schwankt das benötigte Kapital stark: Während Start-ups mit einer Software-as-a-Service-Lösung schon mit 50.000 € zurechtkommen, brauchen Gründer:innen, die an einer Lösung für medizinische Robotik tüfteln mehr Kapital und vor allem mehr Zeit für die Entwicklung ihres Prototyps.

Start-up (Gründungsphase)

Das Produkt ist fast fertig entwickelt und jetzt können die weiteren wichtigen Geschäftsbereiche in den Blick genommen werden. Vor allem Vertrieb und Marketing stehen jetzt im Fokus. In dieser Phase beginnt das Unternehmen zu wachsen und gewinnt erste Kund:innen, häufig durch günstigere Konditionen oder kostenlose Open-Beta-Varianten der Software. Zum Durchatmen bleibt aber keine Zeit: Durch das Feedback der neuen User:innen wird das Produkt weiter optimiert und Schwachstelle beseitigt. Auch für das Geschäftsmodell gibt es einen Feinschliff.

1st Stage (Aufbauphase)

In der Aufbauphase folgt der Reality Check. Das Produkt ist als Beta-Version auf dem Markt, aber ohne nennenswerte Umsätze, geschweige denn Gewinn. Für ein Start-up ist nun der kritische Punkt erreicht, an dem sich zeigt, ob die Prognosen eintreffen werden. Für den nun folgenden weiteren Auf- und Ausbau braucht das junge Unternehmen die nächste Finanzspritze. In der Aufbauphase werden die nächsten Investitionsrunden vorbereitet. Für viele Gründer:innen die herausforderndste Phase: Einerseits muss das Produkt weiterentwickelt, Prozesse optimiert und angepasst werden und gleichzeitig das Team vergrößert und zusätzlich Investor:innen überzeugt werden.

2st Stage (Wachstumsphase)

Wenn alle Weichen richtig gestellt wurden, ist in der Wachstumsphase Gewinn in Sicht. Nicht nur die Zahl der Kund:innen steigt, sondern auch der Umsatz und Gewinn. Start-ups gehen jetzt voll auf Expansionskurs. Oft geht der aber auch mit einem Wechsel im Gründungsteam einher. In dieser Phase liegt der Fokus auf der Rekrutierung von neuen Teammitgliedern und der Stärkung der Unternehmenskultur. Nur so kann das Start-up wie geplant wachsen und neue Märkte erschließen.

Later Stage (Reifephase)

Das Start-up hat eine starke Marktposition und ist profitabel. In der letzten Phase geht es darum, das Unternehmen zu stabilisieren und langfristige Nachhaltigkeit zu erreichen. Zeit also, sich Gedanken um die Zukunft zu machen. Neben der strategischen Feinjustierung wird an neuen Produkten gefeilt oder Dienstleistungen kommen dazu. Der Schlüssel dafür und auch für die Stärkung des Teams und der Förderung von Kreativität ist die Innovationskultur. 

Als IT-Sicherheitsberater ist es Deine Aufgabe, wertvolle Daten Deines Unternehmens und seiner Kunden zu schützen. Als unternehmensinterner Mitarbeiter oder externer Dienstleister stellst Du Dich digitalen Gefahren wie Viren, Cybervandalismus, also dem Löschen oder Verändern von Dateien, oder Wirtschaftsspionage. Gerade in Zeiten, in denen Unternehmen mobile Endgeräte und Cloud-Lösungen intensiv nutzen, wird das Schützen großer Datenmengen, die jederzeit abgerufen werden können und müssen, immer komplexer und kritischer.

Der Blick auf die unterschiedlichen Stadien in einem Start-up Entwicklungszyklus zeigt: Neue Angestellte werden vor allem ab der Gründungsphase gesucht. Für Dich als Berufseinsteiger:in bieten Start-ups viele Möglichkeiten sich auch ohne Berufserfahrung auszuprobieren. Aber auch wenn Du schon ein paar Jahre z.B. in einem Konzern gearbeitet hast, ist ein Wechsel zu einem Start-up denkbar. Ganz besonders dann, wenn Dein Mindset auf "Machen" steht und Du schnelle Entscheidungen und Umsetzungen bevorzugst. Manchen Start-ups gelingt es auch nach ihrer Etablierung am Markt ihre Innovationsfähigkeit, Flexibilität und flache Hierarchien zu behalten.

Vorteile – diese Gründe sprechen für einen Job im Start-up

Du willst bei der nächsten Erfolgsstory dabei sein? Im Start-up sind vor allem Deine Ideen und Deine Motivation gefragt.

Hands-on-Mentalität und Kreativität

Selbstständigkeit wird in den meisten Start-ups großgeschrieben. Du kannst also von Anfang an Deine Ideen und Vorschläge einbringen und so aktiv das Unternehmen mitprägen und gestalten. Anders als bei Konzernen mit festen Strukturen bekommst Du viel Freiraum, um eigene Konzepte und Ideen zu entwickeln und sie umzusetzen.

Innovationen und Geschwindigkeit

Trial an Error ist oft die Devise. Um die Geschäftsidee weiterzuentwickeln, schlagen junge Unternehmen gerne ganz neue Wege ein. Als Mitarbeitende:r hast Du oft die Freiheit, Neues ausprobieren, ob Technologien oder Methoden. Wichtig sind schnelle Ergebnisse, die das Start-up seinen Geldgebenden oder ersten Kund:innen präsentieren kann. Komplizierte, langatmige Prozesse wirst Du bei Jungunternehmen nicht finden.

Aufstiegsmöglichkeiten und flache Hierarchien

Das Team ist klein und Abhängigkeiten überschaubar. Vieles funktioniert auf Zuruf und die Kommunikation läuft auf Augenhöhe. Während es in größeren Konzernen regelrechte “Karrierewege” mit Zwischenposten und fixe Rollenkonzepte gibt, kannst Du im Start-up mit Deiner Leistung und Deinem Einsatz bei Vorgesetzten punkten und schnell mehr Verantwortung übernehmen.

Wissen und Erfahrung

So steil die Entwicklungskurve des Produkts, so steil kann auch Deine Lernkurve im Start-up sein. Du entwickelst Dich zusammen mit Deinem Team weiter und musst dabei immer auch mit neuen Anforderungen und schnellen Kurswechseln rechnen. Gerade die erste Phase nach einer Start-up-Gründung ist sehr lebendig. Es gibt viel zu tun und die Zuständigkeiten sind meistens noch nicht klar verteilt. Doch gerade das macht dieses Umfeld so spannend und sorgt für Abwechslung. Du kannst in andere Bereiche reinschnuppern und Dich dort ausprobieren, was bei mittelständischen Unternehmen oft nicht ohne Weiteres möglich ist.

Teamgeist und Start-up-Feeling

Vor allem in Sachen Teamspirit schlägt das Start-up die meisten gestandenen Unternehmen. In vielen Start-up-Büros oder Workspaces herrscht eine lockere, entspannte Arbeitsatmosphäre. Ideen und Optimierungsvorschläge werden nicht von Vorgesetzten abgetan, im Gegenteil, Dein Team ist auf Deinen Input angewiesen. Denn das neu gegründete Unternehmen braucht Deine Ideen und Du hast die Möglichkeit, Deine Werte mit einfließen zu lassen. Alle im Team wissen, dass sie aufeinander angewiesen sind und dass sie gemeinsam eine Idee umsetzen wollen, die ihnen am Herzen liegt. Neben einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung ist diese Start-up-Kultur auch ein Motivations-Booster.

Nachteile – diese Gründe sprechen gegen einen Job im Start-up

Je nachdem, welche Erwartungen und Ansprüche Du an Deinen ersten IT-Job hast, gibt es Punkte, die gegen einen Job im hippen Start-up sprechen.

Workload und Überstunden

Wenn Du einen 9-to-5-Job suchst, bist Du bei den meisten Start-ups an der falschen Adresse. Die Konkurrenz ist groß und es gibt meistens sehr viel mehr zu tun, als es kreative Köpfe gibt. Du kannst Dich auf lange Arbeitstage einstellen und musst unter Umständen auch am Wochenende erreichbar sein, wenn in der Beta ein Bug aufploppt.

Risiko und Profitabilität

Wenn man auf die Statistiken schaut, scheitern 80 bis 90 Prozent der Start-ups in den ersten drei Jahren. Wenn es Dir wichtig ist, einen sicheren und krisenfesten Arbeitsplatz zu haben, ist der Start-up-Job eher nichts für Dich. Unser Tipp: Informiere Dich im Bewerbungsgespräch, wie sich das Start-up finanziert. Denn in dieser Branche gilt der Leitsatz: Ideas are easy – execution is everything.

Geringes Gehalt

Die Visionen sind groß, die finanziellen Mittel dagegen sehr knapp. Da Start-ups erst in der Wachstumsphase Umsätze und Gewinne erzielen, fallen die Gehälter in der Anfangszeit geringer aus. Als Softwareentwickler:in verdienst Du im Schnitt gut 10k weniger als im Großunternehmen. Allerdings kommt es darauf an, in welcher Branche das Start-up unterwegs ist und wie viel Budget zur Verfügung steht. Zur Orientierung nutzt Du am besten unseren Gehaltsrechner.  

Strukturen und Prozesse

Spätestens wenn Jungunternehmen in der Gründungsphase stecken, sollte die Garagen-Mentalität einer Professionalisierung weichen. Wenn Vertrieb und Marketing ausgebaut werden, müssen Strukturen etabliert werden, die einen reibungslosen Ablauf sicherstellen. Wenn das nicht passiert, entstehen Fehler und womöglich endet alles im Chaos. D.h. für Entrepreneure sind Dokumentationen und auch der Einsatz von Business Process Management (BPM) notwendig.

Dein Berufseinstieg im Start-up

Wenn Du gerne vollen Einsatz zeigst und in einem Unternehmen arbeiten möchtest, in dem jedes Teammitglied wertvollen Input gibt, kannst Du über Deinen Berufseinstieg im Start-up nachdenken. Laut Start-up-Monitor gibt es in Deutschland über 1.900 Start-ups, die vor allem Nachhaltigkeit, (digitale) Innovation und Wachstum verbinden. Die Kundschaft der meisten Start-ups für ihre digitalen Produkte sind größere Unternehmen. Fast jedes zweite Start-up in Deutschland entwickelt Lösungen im Bereich Umwelt- und Ressourcenschutz und versteht sich als Teil der Green Economy. Dein IT-Talent kannst Du im Start-up dafür einsetzen, nicht nur die digitale, sondern auch die ökologische Transformation in die Wirtschaftswelt zu bringen. Ein gutes Bespiel der ersten Stunde ist das Berliner Unternehmen Ecosia, deren Suchmaschine 2009 freigeschaltet wurde und für jede Websuche Bäume pflanzt. Gerade wenn Du Dich nach Deinem Informatik-Abschluss noch nicht auf einen Bereich festlegen willst, kannst Du Dich im Start-up in den unterschiedlichsten Bereichen ausprobieren: vom Frontend bis zur Datenbankentwicklung und Deine IT-Skills z.B. für ein Social Start-up einsetzen. Mehr als jedes zweite Start-up kooperiert übrigens mit etablierten Unternehmen oder Universitäten und ist an Gründungszentren angeschlossen. Von gut aufgesetzten Corporate Ventures bis zum Forschung-Lab an einer Uni gibt es die unterschiedlichsten Modelle. 

KI, Big Data und IoT: Start-ups sind digitale Vorreiter

Während Digitalisierungsprojekte in größeren Unternehmen oft an gewachsenen Strukturen zu scheitern drohen, sichern sich die kleinen, agilen Start-up-Teams einen wahren Digitalisierungsvorsprung – nicht zuletzt auch wegen ihrer Fachkompetenz-Dichte. Ein Blick in den Deutschen Startup-Monitor 2022 zeigt, wie sehr Start-ups technologische Innovationen voranbringen und auf dabei auf neuste Technik setzen. Für 45 Prozent ist Künstliche Intelligenz eine der relevantesten Technologien. Industrie 4.0 und das damit verknüpfte Internet of Things spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, vermutlich auch, weil viele der potenziellen Kund:innen der Start-ups im B2B-Bereich zu finden sind. 

Diagramm relevanter Technologien laut Deutschem Startup Monitor 2022. Ganz vorne liegt KI mit 45%, IoT mit 31% und web 3.0 mit 21%.

Als Backendentwickler:in kannst Du mit Hilfe von künstlicher Intelligenz z.B. gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen. Du entwickelst Algorithmen, die Bäckereien, Supermärkte oder Restaurants mit einer KI-basierten Saas-Lösung bei der Bestell-, Produktions- oder Filialplanung unterstützen und so Ressourcen sparen. Oder Du beschützt als Embedded System Engineer mit modernster NB-IoT-Technologie Fahrräder vor Dieb:innen.

Digitale Einhörner und wo sie zu finden sind

Ein bisschen Märchen und Magie schwingt mit, wenn wir an Start-ups denken, die ihre Gründungsmitglieder reich gemacht haben. Als Einhörner oder Unicorns gelten Start-ups, die vor dem Exit oder Initial Public Offering (IPO) eine Milliarde US-Dollar wert sind. In Deutschland ist das Start-up-Ökosystem breit aufgestellt und zeichnet sich durch seine regionale Vielfalt aus. Die meisten Unternehmen werden in Nordrhein-Westfalen und Berlin aus der Taufe gehoben, nicht zuletzt auch wegen der starken Bindung an Uni- und Forschungszentren.

Aktuelle deutsche Unicorns sind

  • DeepL

  • Flink

  • TradeRepublic

  • SolarisBank

  • Staffbase

  • Tier

Unter den ehemaligen Einhörnern findest Du klingende Namen wie Zalando, Xing und TeamViewer.

Junges Unternehmen gleich junges Team? Nicht ganz. Auch wenn sehr junge Gründer:innen wie der 21-jährige Mark Zuckerberg das Bild des jungen Entrepreneurs mitgeprägt habt, liegt laut Deutschem Start-up-Monitor das Durchschnittsalter in Deutschland bei 36 Jahren. Ein Alter, in dem die meisten bereits Berufs- und auch Führungserfahrung gesammelt haben. Du musst also bei Deinem Berufseinstieg keine Angst haben, in ein unerfahrenes Gründungsteam zu kommen. Wenn Du also mit dem Gedanken spielst, von Anfang an bei etwas Großem dabei zu sein, dann könnte Dein erster Job in einem Start-up sein. 

tl;dr:
  • Häufig sind Start-ups mit einer Geschäftsidee auf ganz jungen oder noch nicht existierenden Märkten unterwegs und setzen dabei auf digitale Lösungen.
  • Der Reiz für die Gründungs-Crew, aber auch für Investor:innen liegt in der großen Skalierbarkeit der Geschäftsidee.
  • Wenn Du voller Tatendrang steckst und Ideen umsetzen willst, kannst Du Dich in einem der über 1.900 Start-ups in Deutschland zusammen mit den Gründer:innen selbstverwirklichen und unkonventionelle Wege gehen.
  • Für Deinen IT-Job im Start-up bringst Du eine Hands-on-Mentalität mit und lässt Dich durch fehlende Strukturen nicht frustrieren.
 

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