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Geoinformatik studieren

Die akademische Brücke zwischen Informatik und Geographie

Von Deborah Liebig

 

 

    Geoinformatik kombiniert Geowissenschaften mit Mathematik und angewandter Informatik. Erst seit wenigen Jahren kann man Geoinformatik als eigenständiges Fach studieren. Dabei existiert es schon seit über drei Jahrzehnten – als Teilbereich von Studiengängen wie Geographie und Bauingenieurwesen und als Spezialisierung innerhalb der Informatik. Hier wird die wissenschaftliche Grundlage für Geoinformationssysteme geschaffen. Im Mittelpunkt des Studiums stehen Geodaten und raumbezogene Problemstellungen, die mit Methoden aus der Informatik gelöst werden.

    Zum geowissenschaftlichen Anteil gehören

    • physische Geographie
    • Umwelt- und Humangeographie
    • Geologie
    • Landschaftsplanung.

    Exkursionen und praktische Geländeübungen inklusive. Je nach Studiengang liegen besondere Schwerpunkte auf Geophysik, Geodäsie oder Vermessung. Die mathematischen Module behandeln Algebra und Analysis. Neben Grundlagen in Programmierung, Datenstrukturen und Algorithmen werden im Informatik-Teil u.a. Grafikprogramme und digitale Bildbearbeitung vertieft.

    Im Studium lernst Du, wie raumbezogene Informationen erfasst, gespeichert, analysiert, visualisiert, interpretiert und verbreitet werden. Dazu gehört der Umgang mit Koordinaten- und Bezugssystemen, Datenbanken und Geoinformationssystemen (GIS). Du erwirbst Kenntnisse in Navigation und digitaler Kartographie. Neben der Modellierung von dynamischen Prozessen beschäftigst Du Dich z.B. mit räumlichen Assistenzsystemen, Sensornetzen und cognitive Engineering.

    Deine Einsatzfelder

    Geoinformatik ist eines der am stärksten wachsenden Wissenschafts- und Wirtschaftsfelder. Die Berufsaussichten in diesem breit gefächerten Berufsfeld sind sehr gut. Deine Einstiegsmöglichkeiten reichen von

    • Architekturbüros
    • Ingenieurbüros
    • Stadt- und Umweltplaner
    • Unternehmen aus der Energiewirtschaft
    • Softwareherstellern.

    Während Du im öffentlichen Dienst für Land- und Stadtvermessung zuständig bist, visualisierst Du z.B. bei Spieleentwicklern raumbezogene Daten für virtuelle Welten.

    Als Geoinformatiker beschäftigst Du Dich vor allem mit der Entwicklung von Geosoftware und technischen Messsystemen, mit der Erstellung von Vektor- und Rastermodellen sowie der Entwicklung und Administration von Datenbanken. Das ist die Basis für Geoinformations- (GIS) und Ortungssysteme (z.B. GPS), location-based Services (POI) und Navigationslösungen.

    Informatiker, die geowissenschaftliche Kenntnisse mitbringen, sind sowohl in der Forschung als auch in der Privatwirtschaft gefragt. Wenn Du Dich neben Informatik und Mathematik auch für Geographie begeistern kannst, hast Du die besten Voraussetzungen.

    tl;dr:
    • Geoinformatik kombiniert Geowissenschaften mit Mathematik und angewandter Informatik.
    • Im Studium lernst Du, wie raumbezogene Informationen erfasst, gespeichert, analysiert, visualisiert, interpretiert und verbreitet werden.
     
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