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Caroline Buck, Wirtschaftsinformatikerin

Caroline Buck

"Wenn du dich bei Bosch in eine bestimmte Richtung weiterentwickeln willst, gibt es immer eine Möglichkeit. Wer hier etwas erreichen möchte, kann das auch."

Von Caroline Buck

 

 

Zehn Millionen Geräte sind bereits an die Bosch IoT Suite angebunden. Auf Basis dieser Softwareplattform lassen sich Anwendungen und Services für das Internet der Dinge (IoT) realisieren. Entwickelt wird die Plattform von Caroline und ihren Kolleginnen und Kollegen bei Bosch.IO.

Alles begann mit dem Computer ihres jüngeren Bruders: Von dem war Caroline als Teeanager fasziniert und sie wollte unbedingt herausfinden, wie er funktioniert. Die Neugier auf die Technik und ihre Möglichkeiten wurde immer größer – bis aus dieser Leidenschaft ihr Beruf wurde: Nach einem dualen Wirtschaftsinformatik-Studium begann Caroline ihren Karriereweg als Softwareentwicklerin.

Mittlerweile arbeitet sie im Portfolio Management der Bosch IoT Suite am Bosch-Standort Immenstaad. Ihre Begeisterung für die Möglichkeiten, die uns Technik bietet, ist unverändert: Gemeinsam mit mehreren international aufgestellten Teams arbeitet sie täglich daran, die Bosch IoT Suite für immer mehr Anwendungsbereiche auszubauen.

Bosch IoT Suite verbindet virtuelle mit physischer Welt

Von 0 auf 10.000.000 in rund zehn Jahren: Das ist die Zahl der Geräte, die Bosch.IO und seine Kundinnen und Kunden bis heute weltweit in mehr als 250 IoT-Projekten an die Bosch IoT Suite angebunden haben. Die Anwendungsbereiche reichen von vernetzten Fahrzeugen über Sensoren für städtische Infrastrukturen bis zur digitalen Ernte-Steuerung in der Landwirtschaft. Die Bosch IoT Suite besteht aus verschiedenen Cloud-Diensten und Softwarepaketen, die IoT-Entwicklerinnen und –Entwicklern helfen, IoT-Anwendungen schnell, einfach und sicher zu erstellen, zu implementieren und zu warten. Ihre Kernelemente basieren auf Open Source Software, die zusammen mit Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt entwickelt werden.

Gemeinsam Veränderungen schaffen

Das Softwareumfeld entwickelt sich rasant. Aus diesem Grund haben Caroline und ihre Kolleginnen und Kollegen vor einigen Jahren ihre Zusammenarbeit auf den Kopf gestellt – mit der Einführung von Scrum. Diese agile Arbeitsmethode unterstützt insbesondere die dynamische und flexible Zusammenarbeit in Teams. Der Anstoß zu dieser Veränderung kam von Caroline und einigen ihrer Kolleginnen und Kollegen: „Unser Ziel war es, kleinere und flexiblere Bereiche aufzubauen. Somit wollten wir Strukturen innerhalb der Teams schaffen, die es uns ermöglichen, schneller auf Veränderungen zu reagieren.” Und das ist gelungen: „Im Ergebnis haben wir Arbeitsprozesse verkürzt und Verantwortlichkeiten klar verteilt.”

„In unserer agilen Organisation haben wir wenige Regeln. Aber die wenigen Regeln, die wir haben, müssen wir streng befolgen, damit es funktioniert.”

Heute arbeiten auf diese Weise rund 150 Menschen an verschiedenen Standorten an der Weiterentwicklung der Bosch IoT Suite – meist in Teams aus fünf bis neun Mitarbeitenden. Selbstorganisation hat einen hohen Stellenwert: „Die Teams treffen viele Entscheidungen eigenständig, um schneller handeln zu können. Wir haben keine klassischen Abteilungsleitungen mehr, keine Teamleitungen. Dafür gibt es beispielsweise agile Master und Product Owner für jedes dieser Teams.” Als Teil des Portfolio-Managements ist es unter anderem Carolines Verantwortung, teamübergreifende Aufgaben voranzutreiben.

Die Entwicklung dieser Arbeitsorganisation war für Caroline eine prägende und spannende Zeit: „Es war toll zu wissen, dass Bosch bei unserem Vorhaben hinter uns steht und wie viel wir als Team bewegen können. Und zu sehen, dass wir die Bosch IoT Suite so zu dem gemacht haben, was sie heute ist, macht mich wahnsinnig stolz.” Auch auf Veranstaltungen wie der Bosch ConnectedWorld, der jährlichen Bosch-IoT-Messe, wird Caroline immer wieder bewusst, was sie und ihre Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt leisten: „Wenn ich unsere vielen Produkte und Lösungen sehe, die wir dort präsentieren, weiß ich: Wir arbeiten an etwas Größerem – an sinnvoller Technik, die das Leben der Menschen besser macht.”

Urlaubsfeeling in der Mittagspause

Caroline begeistert sich neben ihrer Arbeit an der Bosch IoT Suite vor allem für die Menschen, mit denen sie zusammenarbeitet: „Unsere Atmosphäre ist sehr persönlich und harmonisch. Das macht unser Umfeld so besonders.” Auch die Standort-Lage in Immenstaad trägt dazu bei: „Direkt neben unserem Gelände ist der Wald. Dort drehen wir oft eine Runde, um den Kopf freizubekommen. Und viele Mittagspausen verbringen wir am Wasser. Der Bodensee ist nur ein paar Minuten entfernt und die Umgebung ist wirklich traumhaft. Ich reise in meinem Job relativ viel, beispielsweise nach Berlin zu unserem Bosch-IoT-Campus. Aber ich genieße es immer noch am meisten, hier zu sein.”

Caroline Buck

Caroline hat Wirtschaftsinformatik studiert und ist seit rund 20 Jahren am Standort Immenstaad und seit 2008 durch die Akquise des Unternehmens bei Bosch. Zu Beginn ihrer Karriere hat sie als Entwicklerin gearbeitet. Nach weiteren Stationen als Software-Architektin, in der technischen Beratung, im Marketing und im Produktmanagement arbeitet sie heute im Portfolio-Management der Bosch IoT Suite. Neben ihrem Vollzeitjob ist sie Mutter von drei Kindern. „Nachdem meine Kinder auf der Welt waren, habe ich zu 80% im Homeoffice gearbeitet. Ich konnte so arbeiten, wie es zu mir gepasst hat. Für diese Möglichkeit war ich sehr dankbar. Auch im Beruf geht es ums Geben und Nehmen: Ich gebe in meinem Job sehr viel. Aber ich kann mit Überzeugung sagen, dass ich auch genau so viel an Wertschätzung zurückbekomme.”