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Bioinformatik studieren

Zwischen Molekularbiologie, Biochemie und Genetik

Von Deborah Liebig

 

 

    Bioinformatik kombiniert die Naturwissenschaften Neuro- und Molekularbiologie, Biochemie und Genetik mit theoretischer, technischer und praktischer Informatik sowie Mathematik. Es ist eine Grundlagenwissenschaft der Biologie, die sich mittlerweile als eigenständige Wissenschaft etabliert hat. Die angewandten Methoden stammen aus verschiedenen Informatikdisziplinen, wie z.B. neuronale Netze, Datenbanksysteme, Data Mining und Computerlinguistik.

    Am Anfang der Bioinformatik stand die Genomforschung. Ohne informationstechnisches Knowhow ließen sich die exponentiell wachsenden Datenmengen, die in weltweiten Projekten erhoben werden, nicht auswerten. Um Gencodes zu entschlüsseln werden deshalb Berechnungsmodelle und komplexe Algorithmen der Informatik genutzt und weiterentwickelt. Neben genetischen Forschungsfeldern wie der DNA-Sequenzanalyse stehen heute auch die Biotechnologie, Chemie und Pharmazie vor immer mehr Aufgaben, die sich nur mit bioinformationstechnischen Anwendungen lösen lassen.

    Im Studium lernst Du, aktuelle Probleme aus der Biologie in die Informatik und Mathematik zu übersetzen. Später wirst Du die entwickelten Lösungsvorschläge wieder in die Welt der Biologie zurückübertragen können. Je nach Hochschule kann dabei der Schwerpunkt eher auf der Biologie oder der Informatik liegen. In jedem Fall ist das Ziel, dass Du die verschiedenen Modelle, Konzepte, Verfahren und Programme der Informatik anwenden und – bei Bedarf – auch für zukünftige Problemstellungen modifizieren kannst.

    Deine Einsatzfelder

    Für die Bioindustrie ist die noch recht junge Bioinformatik schon jetzt eine Schlüsseltechnologie. Ihre möglichen Anwendungsgebiete sind längst nicht voll ausgeschöpft. Sie reichen von computergestützter Synthese über Reaktions- und Stoffdatenbanken, Visualisierung chemischer Strukturen bis hin zu Interaktionen biologischer Moleküle. Deine Einstiegsmöglichkeiten sind entsprechend breit gefächtert. Während die Industrie an angewandter Forschung interessiert ist, kannst Du im akademischen Umfeld Grundlagenforschung betreiben.

    Als Bioinformatiker beschäftigst Du Dich vor allem mit der Aufbereitung und Speicherung von großen Datenmengen. Du automatisierst chemische und biologische Analysen durch Datenbank-Software und machst dadurch, etwa bei der Sequenzanalyse, das Auffinden von bestimmten Mustern in Protein- oder DNA-Sequenzen erst möglich.

    Informatiker, die biowissenschaftliche Kenntnisse mitbringen, sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt. Wenn Du Dich neben Informatik und Mathematik auch für Biologie und Chemie begeistern kannst, hast Du die besten Voraussetzungen.

    Studieren kann Du Bioinformatik beispielsweise an der Freien Universität Berlin.

    tl;dr:
    • Bioinformatik kombiniert die Naturwissenschaften Neuro- und Molekularbiologie, Biochemie und Genetik mit theoretischer, technischer und praktischer Informatik sowie Mathematik.
    • Im Studium lernst Du, aktuelle Probleme aus der Biologie in die Informatik und Mathematik zu übersetzen.
     

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