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Yukihiro Matsumoto, Entwickler der Programmiersprache Ruby

Regular expressions are built into the language and are very tuned up for use

Von Deborah Liebig

 

 

In our daily lives as programmers, we process text strings a lot. So I tried to work hard on text processing, namely the string class and regular expressions. Regular expressions are built into the language and are very tuned up for use.

Yukihiro "Matz" Matsumoto ist ein japanischer Informatiker und Softwareentwickler. Er entwickelte die Programmiersprache Ruby, ist weiterhin als Chief Architect für sie verantwortlich.

Damals...

...im Jahr 1995 veröffentlichte Matsumoto die erste Version von Ruby. Schon zu Highschool-Zeiten hatte er sich das Programmieren selbst beigebracht. Anschließend studierte er Informatik an der Universität Tsukuba. In Forschungsgruppen für Programmiersprachen und Compiler vertiefte er sein Wissen und schloss sein Studium erfolgreich ab.

Nach der Uni arbeitete er zunächst für die japanische Open Source-Firma netlab.jp. Er veröffentlichte verschiedene quelloffene Produkte, darunter den Emacs-basierten Mail User Agent "cmail". Auch wenn Matsumoto international erst durch seinen objektorientierten "Rubin" bekannt wurde: In Japan gilt er als führender Open Source Evangelist.

Die Entwicklung von Ruby wurde u.a. von Perl, Python, Lisp und JavaScript beeinflusst. Für Matsumoto war die Perl-Philosophie wegweisend, nach der es mehr als einen Weg gibt, etwas zu tun: "I inherited that philosophy from Larry Wall, who is my hero actually. I want to make Ruby users free. I want to give them the freedom to choose."

Sein Ziel war es nicht, eine perfekte Programmiersprache zu entwickeln, da jeder seine individuellen Vorlieben habe. Ruby sollte nur für ihn selbst perfekt sein, so wie Python vermutlich die perfekte Programmiersprache für Guido van Rossum sei.

Heute...

...steht Ruby im Mittelpunkt von unzähligen Usergroups und weltweiten Konferenzen. Seit 2012 ist die Ruby-Spezifikation als internationale Norm standardisiert.

Und Matsumoto? Er arbeitet seit 2011 als Chief Architect of Ruby bei Heroku, einem Paas (Platform-as-a-Service)-Provider in San Francisco. Er ist Fellow am Rakuten Institute of Technology und außerdem Chef der Network Applied Communications Laboratory (NaCl).

Für die Entwicklung von Ruby und seine jahrelange Mitarbeit an freien Softwareprojekten wie GNU wurde er 2011 mit dem FSF Award for the Advancement of Free Software ausgezeichnet.

Vor einem Jahr legte Matsumoto den Quelltext für eine neue Implementation von Ruby offen. "mruby" ist ein Interpreter, der es Softwareentwicklern erleichtert, Ruby in andere Programme einzubetten – bei optimaler Performance.

Bild: Yukihiro Matsumoto EuRuKo 2011 von Mathias Meyer, CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons, zugeschnitten

 
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