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So wirst Du zum agilen Entwickler

IT-Projektmanagement neu denken

Von Deborah Liebig

 

 

Agile Entwickler sind keine Exoten mehr. 17 Jahre nachdem das agile Manifest veröffentlicht wurde, sind sie im Mainstream angekommen. Offensichtlich aus gutem Grund. Das vielzitierte Manifest beschreibt handlungsleitende Werte, die auf Vertrauen, Respekt, Individuen und Zusammenarbeit basieren. Die meisten Unternehmen streben heute agile Entwicklungspraktiken und -methoden an. Und das nicht nur in der IT.

    State of the Art: IT-Projektmanagement

    Prozesse, die nicht funktionieren. Dutzende Artefakte, die nichts zum finalen Produkt beitragen. Das gehörte in vielen IT-Abteilungen zum Alltag. Die Einführung leichtgewichtiger agiler Prinzipien konnte die schwerfälligen und überladenen Prozess-Monster vieler Unternehmen besiegen.

    Doch wofür steht "agil" überhaupt? Die Definitionen reichen von flexibel, leidenschaftlich, elanvoll, schnell, variabel, anregend, anschaulich und greifbar bis hin zu bunt. Alle diese Eigenschaften beschreiben nicht nur Agilität, sondern treffen auch auf Scrum zu. Damit die Teammitglieder wirklich motivierter und produktiver arbeiten, reicht es aber nicht, einfach ein neues Framework einzuführen.

    Agil: Keine Tätigkeit, sondern eine Einstellung

    Nur wer die Werte und Prinzipien des agilen Manifests verinnerlicht hat, kann die Projektabläufe verbessern. Das gilt nicht nur für Entwickler, sondern für das gesamte Team, die Produktverantwortlichen, die verschiedenen Fachbereiche und das Management.

    Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit nach Scrum ist ein Umdenken von allen Beteiligten. Die mechanische Umsetzung unter neuen Rahmenbedingungen führt zu nichts. Unternehmen brauchen ein tiefes Verständnis der Hintergründe, den Willen, Tranzparenz zu schaffen und vor allem Disziplin.

    Als IT-Berufseinsteiger solltest Du Dir bewusst machen, was ein agiles Arbeitsumfeld für Dich bedeutet und lernen, wie Du Dich dorthin entwickeln kannst. Denn Scrum stellt höhere Anforderungen an einen Entwickler als Prozess- und Artefakt-getriebene Vorgehensmodelle.

    Du bist ein agiler Entwickler, wenn...

    • ...Du ein Kommunikationstalent bist. Persönliche Gespräche "face to face" bevorzugst Du gegenüber allen anderen Kommikationswegen. Dir fällt es leicht, Dich auf Dein Gegenüber einzustellen. Der Java-Jedi von nebenan hat schließlich eine andere Perspektive auf das Projekt als ein Fachbereichsmitarbeiter oder Dein Chef.
    • ...Du die wichtigsten agilen Techniken kennst und anwenden kannst. Automatisierung, Refactoring und Test Driven Development sind kein #Neuland für Dich.  
    • ...Du ein sehr gutes Abstraktionsvermögen besitzt. Du denkst nicht nur vor, sondern vor allem während der Entwicklung an das Endprodukt. Du lieferst flexible Lösungen, die sich auch im Nachhinein noch anpassen lassen. Dein Ziel ist es, möglichst schnell ein lauffähiges Produkt zu deployen.
    • ...Du das Design im Entwicklungsprozess nicht außen vor lässt. Denn Du bekommst es nicht fix und fertig vorgelegt, sondern bist in den gesamten Designprozess mit integriert.
    • ...Du gerne Verantwortung übernimmst. Als agiler Entwickler stehst Du im Mittelpunkt des Projekts. Du bringst die Lösungen und stehst hinter dem Ergebnis Deiner Arbeit. 
     
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