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Annekatrin Fetzer, IT-Beraterin

Annekatrin Fetzer

Durch unsere agile Arbeitsweise mit Sprints im Drei-Wochen-Rhythmus waren wir in ständigem Austausch mit dem Kunden

Von Annekatrin Fetzer

 

 

Frau Fetzer, Sie sind Anfang 2017 als IT-Beraterin in das Berufsleben gestartet. Wie verlief Ihr Einstieg?

Ich habe in meinem ersten Monat bei Lufthansa Industry Solutions gefühlt mehr gelernt als während meines gesamten Bachelorstudiengangs. Natürlich wurden mir die Grundlagen der Wirtschaftsinformatik im Studium beigebracht, aber im Berufsleben habe ich von Tag eins an praktische Erfahrungen in der Software-Entwicklung gesammelt. Das lag auch daran, dass ich sofort fest in ein großes Kundenprojekt involviert wurde.

Um welches Projekt handelte es sich konkret?

Wir haben eine Web-App für einen Automobilkonzern entwickelt. Hintergrund ist die Einführung der neuen Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure, kurz WLTP. Das Testverfahren vereinheitlicht die Bestimmung der Abgasemissionen und des Kraftstoffverbrauchs von Personenkraftfahrzeugen sowie leichten Nutzfahrzeugen. Die Automobilhersteller müssen bis zur Einführung im Herbst 2017 ihr Messverfahren für die Verbrauchswerte ihrer Autos an die neuen Vorgaben anpassen. Dabei haben wir einen Hersteller mit der neuen Web-App unterstützt.

Was war für Sie bei diesem Projekt das Besondere?

Durch unsere agile Arbeitsweise mit Sprints im Drei-Wochen-Rhythmus waren wir in ständigem Austausch mit dem Kunden und mussten flexibel auf Veränderungen im Projekt reagieren. Am Ende jedes Sprints hat einer aus unserem zehnköpfigen Team die Ergebnisse beim Kunden vor Ort präsentiert. Ich fand diese Termine vor Ort sehr spannend. Denn dann haben wir unmittelbar Feedback erhalten und erfahren, ob die Weiterentwicklung dem Kunden gefällt und die Anforderungen an die Usability stimmen. Gerade die User Experience interessiert mich, da ich neben dem Backend gerne am Frontend arbeite und mir ein gutes Design wichtig ist.

Wie muss man sich das Programmieren als Berufseinsteiger vorstellen, wie lernen Sie dazu?

Besonders hilfreich ist das sogenannte Pair Programming. Bei komplexen Aufgaben sitzen wir anfangs zu zweit vor dem Rechner: Einer programmiert und der andere schaut zu. Dieses neue Verfahren wird von einigen Kunden explizit gewünscht, da wir so effektiv eine hohe Softwarequalität erzielen. Gleichzeitig hat das abwechselnde Programmieren einen hohen Lerneffekt: Man ist schneller eingearbeitet und verbessert seinen eigenen Schreibstil, wenn man mit erfahrenen Kollegen im Team zusammenarbeitet.

Insgesamt teilen bei Lufthansa Industry Solutions alle ihr Wissen gerne. In unserem Team gibt es beispielsweise das Format "Share your Experience". Dieses Format kann jeder nutzen, um in zehn Minuten etwas Neues im Bereich Programmierung vorzustellen. Lufthansa Industry Solutions schafft damit einen Rahmen, in dem wir uns mit neuen Dingen beschäftigen und sie ausprobieren können. Das ist wichtig, weil sich die IT-Welt sehr schnell dreht – nur so bleiben wir auf dem neuesten Stand. Außerdem können wir damit bei unseren Kunden punkten. Auch wenn wir manchmal noch Überzeugungsarbeit leisten müssen, wenn wir Technologien nutzen, die noch nicht so geläufig sind.

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