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Heiko Matthias, Stellvertretender Teamleiter Softwareentwicklung

Heiko Matthias

"Als Vorteil sehe ich die Möglichkeit, seine eigene Komfortzone zu verlassen und sich wieder neu positionieren zu können."

Von Heiko Matthias

 

 

Was ist deine Aufgabe bei der S-MM?

Kurz und knapp: Ich bin stellvertretender Teamleiter in der Softwareentwicklung, Ausbilder und sorge für gute Laune.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Tatsächlich ist die reine Programmierung, also die „ehrliche Arbeit“ am Code, für mich etwas in den Hintergrund gerückt. Die Übernahme administrativer und organisatorischer Aufgaben in der Teamsteuerung und -organisation nehmen einen nicht zu unterschätzenden Anteil des Tagesgeschäfts ein. Darüber hinaus bin ich direkter Ansprechpartner für alle Auszubildenden und Studenten in der Abteilung Softwareentwicklung und all derer, die im Rahmen ihrer betrieblichen Ausbildung die Möglichkeit erhalten, auch Erfahrungen in anderen Bereichen zu sammeln und zu uns in die Abteilung kommen. Dennoch gibt es eine Herausforderung für mich als Developer, denn ich begleite ein Backend-Team bei der Finalisierung einer Mehrwert-Service-Plattform als Multi-Mandaten-/Multi-Frontend. Das bedeutet für mich zum einen Feature-Entwicklung, zum anderen aber auch Testing, Bugfixing und Dokumentation.

Wie viel Zeit ist für ein Projekt eingeplant?

Das hängt vom Umfang und der Zielsetzung ab. Das Plattform-Projekt ist einer der ‚Dauerbrenner‘ unter den Softwareprojekten, denn es wird ständig weiterentwickelt, ausgebaut und verbessert. Da ich früher bereits sehr intensiv am Projekt beteiligt war, fiel mir auch der Wiedereinstieg recht leicht.

Welche Aspekte an dem Projekt sind für dich besonders interessant?

Gerade in diesem Projekt war es für mich notwendig, alte Wege zu verlassen und mich mit Technologien vertraut zu machen, mit denen ich bisher so gut wie gar nicht in Berührung gekommen bin. Das betraf sowohl Programmiersprachen als auch Infrastrukturlösungen. Während ich bislang größtenteils in klassischen LAMP-Umgebungen entwickelt habe, sah ich mich plötzlich NodeJS und Docker gegenüber. Zu diesem Zeitpunkt war das technologisches Neuland für mich.

Was ist der besondere Reiz daran?

Als Vorteil sehe ich die Möglichkeit, seine eigene Komfortzone zu verlassen und sich wieder neu positionieren zu können. Der Nachteil allerdings ist, dass man die eigene Komfortzone verlassen und sich wieder neu positionieren muss. Auch wenn die ersten Schritte immer recht klein sind und etwas mehr Kraft und Zeit kosten als gewohnt, bringt es einen doch immer ein Stück weiter.

Wie gestaltet sich die Team-Arbeit?

Das gesamte Projektteam ist verhältnismäßig groß und darüber hinaus technologisch recht breit aufgestellt. Man könnte daher behaupten, dass sich das Team in eine Reihe spezialisierter Subteams unterteilt. Wie so oft im Leben, ist auch hier eine transparente Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg. Bei der Entwicklung kommen agile Methoden zum Einsatz, die die Regeln dafür jedoch klar definieren. Was nicht bedeutet, dass der Alltag im Team keine Hürden und Schwierigkeiten mit sich bringt, aber auch das sehe ich als nicht unwichtigen Teil des Prozesses.

Gab es während der Projektarbeit auch Phasen, wo man nicht vorangekommen ist?

Wie bereits erwähnt, gehören die Tiefs genauso zum Arbeitsalltag wie die Hochs, ebenso wie Plateauphasen. In den allermeisten Fällen können Probleme, die den Projektverlauf verlangsamen, kommunikativ behoben werden, in dem die aktuelle Situation gemeinsam neu bewertet wird, Alternativen diskutiert werden oder man einfach mal ein zwei Schritte zurückgeht, um wieder einen besseren Gesamtüberblick zu haben.

Welche Rolle spielt die IT im Umfeld von Finanzdienstleistern heute?

Die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung bestimmt heute bereits einen Großteil unseres täglichen Lebens. Daher betrachte ich die IT im Allgemeinen als einen der Grundpfeiler der modernen Gesellschaft – ohne dem eine Wertung mitgeben zu wollen. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass ausgerechnet der Finanzsektor da eine Ausnahme bilden sollte.

Und was machst du gerne in der Freizeit?

Neben der Softwareentwicklung gilt mein großes Interesse der Musik. Das eine habe ich zu meinem Beruf gemacht, das andere ist ein Hobby geblieben, das ich bis heute mit großer Freude, aber auch Ehrgeiz und Herzblut betreibe.