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Smart City: Das Urbane Netzwerk

IT-Lösungen für wachsende Großstädte

Von Deborah Liebig

 

 

Im Jahr 2020 werden voraussichtlich 60 % der Weltbevölkerung in Städten leben. Das bedeutet: Mehr Menschen auf weniger Raum, größerer Verbrauch von natürlichen Ressourcen, weniger Rohstoffe, mehr Abfall, stärkere Luftverschmutzung... und neue Berufsfelder für IT-Experten.

Der Urbanisierungstrend und die Folgen

Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt in Städten, Tendenz steigend. In Deutschland sind sogar drei Viertel der Bevölkerung auf urbane Ballungsräume konzentriert. Da wundert es auch nicht, dass zwei Drittel der Energie und 60 % des Wassers in Städten verbraucht werden. Zu den Treibhausgasen tragen sie ebenfalls am meisten bei: etwa 70 %.

Schaut man in die gar nicht mehr so weit entfernte Zukunft wird schnell klar: Die Infrastrukur, die benötigt wird, um die hohen gesellschaftlichen Anforderungen in den Städten langfristig zu erfüllen, ist noch nicht vorhanden. Neben Umwelt- und Klimaschutz warten viele weitere Herausforderungen, z.B. im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialbereich.

Mit dem technologischen Fortschritt wurden immer wieder einzelne Initiativen gestartet. Neu am Konzept der "Smart City" ist die Konsequenz, mit der diese Projekte angegangen werden. Alle urbanen Ressourcen sollen umfassend optimiert werden:

  • Energie lässt sich v.a. durch intelligente Gebäude einsparen. Sie machen mehr als 40 % des Energieverbrauchs aus. Optimierungspotenzial hat etwa die Dämmung oder die Beleuchtung. Aber auch der Transport von Energie in die Verbrauchszentren muss möglichst verlustarm ablaufen.

  • Emissionen werden durch saubere Energiegewinnung und intelligente Verkehrssteuerung verringert. Je enger die Transportsysteme vernetzt sind, desto reibungsloser und umweltschonender fließt der Verkehr.

  • Rohstoffe wie Wasser müssen ausreichend und in guter Qualität für alle gesichert sein. Dazu wird hochmoderne Automatisierungs- und Antriebstechnik eingesetzt.

"Smart" kann also je nach Schwerpunkt "energiesparend", "sicher", "effizient", "nachhaltig" oder "vernetzt" bedeuten.

Moderne Metropolen sind vernetzt

"Smart Cities" steht insgesamt für die Entwicklung von modernen zu digitalen Großstädten. Denn nachhaltige Infrastrukturen, die alle Prozesse und Menschen einer Stadt miteinander vernetzen, können nur durch technologische Lösungen geschaffen werden. Um mehr Lebensqualität in die wachsenden Metropolen zu bringen, müssen die Städte sich neu erfinden – und sind dafür auf Informatiker angewiesen.

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