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Welche IT-Jobs sind systemrelevant?

Too Big To Fail!

Von Bylle Bauer

 

 

Das Corona-Virus hat die Karten auf den Tisch gelegt und die Berufswelt in systemrelevante Berufe und solche, die es nicht sind, aufgesplittet. In den USA nutzt man für erstere Kategorie den Begriff “too big to fail”. Damit ist nicht nur die Bankenrettung in Zeiten einer vom Menschen verursachten Krise gemeint, sondern allgemein Extremsituationen wie auch die Corona-Pandemie, die alle zentralen Infrastrukturen in den Vordergrund des gesellschaftlichen Interesses rücken: Ohne sie würden unsere Wirtschaft, unser Gesundheitssystem und unsere Grundversorgung zusammenbrechen. Was hast Du als IT'ler damit zu tun? Eine ganze Menge! Wir haben die Liste der systemrelevanten Berufe für Dich nach Jobs für Informatiker:innen in gesellschaftlich unverzichtbaren Einsatzbereichen abgescannt.

Anmerkung: Einige Bereiche der Liste des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) haben wir zusammengefasst, weil sie ähnliche Aufgaben für IT-Profis beinhalten.

Systemrelevanz bei Gesundheit & Hygiene

Unsere Krankenhäuser bekommen es im internationalen Vergleich sehr gut hin, den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten und die neu hinzukommenden Covid-19-Patienten sicher zu versorgen. Viele Kliniken setzen beim Infektionsschutz schon länger auf ein IT-gestütztes Hygienemanagement, das vor allem zur Bekämpfung von Krankenhauskeimen entwickelt wurde. Das deutsche Infektionsschutzgesetz verpflichtet alle Kliniken, bestimmte Erreger zu melden – SARS-CoV-2 ist einer von ihnen. Ohne Geoinformationssysteme und die digitalen Daten der medizinischen Einrichtungen hätten wir keinen Überblick, wie die Pandemie fortschreitet. Wir könnten schon gar nicht den weltweiten Verlauf auf ArcGIS-Karten verfolgen, die u.a. von Wissenschaftlern und Informatikern der Johns-Hopkins-Universität entwickelt wurden.

  • In einem zentralen Krankenhausinformationssystem (KIS) werden alle Patientendaten gesammelt. Deren Schutz spielt eine zentrale Rolle, deshalb beschäftigen viele Kliniken neben fitten Systemadministratoren und System Engineers auch IT-Security- und Datenschutzbeauftragte.

  • In größeren Krankenhäusern kommen außerdem eigene IT-Architekten und Softwareentwickler zum Einsatz. Sie entwickeln Inhouse-Lösungen und -Systeme oder Data Analytics-Software, die perfekt auf die spezifischen Anforderungen zugeschnitten sind. Dabei kann auch Künstliche Intelligenz eine Rolle spielen, etwa um medizinische Routineaufgaben zu automatisieren.

  • Wichtige Therapieangebote müssen in der Krise weiterbestehen, auch wenn kein physischer Kontakt zwischen Therapeut:in und Patient:in stattfinden kann. Wenn Du bedenkst, welch sensibles Thema die ärztliche Schweigepflicht ist, kannst Du Dir vorstellen, dass die Therapiesitzungen nicht bei Skype & Co. gehalten werden. Hier kannst Du für Hersteller von zertifizierter Software wie RED Medical Systems, Doctolib oder jameda an vertrauenswürdigen und hochsicheren Lösungen arbeiten.

  • Der E-Health-Sektor hat in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Neben Web-Portalen sind im Moment Wartezimmer- und Sprechstunden-Apps auf dem Vormarsch. Sie reduzieren die Aufenthaltsdauer in der Praxis auf ein Minimum oder – je nach dem Grund für den Arztbesuch – vermeiden sie ganz. Rezepte, die direkt aufs Smartphone kommen, Gesundheits-Tracker, die oft in Kombination mit Wearables funktionieren oder Apps, die Patient:innen an die Medikamenteneinnahme erinnern, finden ebenfalls mehr Absatz. Dahinter stehen als Arbeitgeber für Dich als App Entwickler meist Softwareunternehmen mit Spezialisierung auf den Gesundheitsbereich.

  • Im Bereich der Therapieangebote sorgst etwa finden bereits ausschließlich auf zertifizierter Software von Anbietern wie statt.

Energie, Wasser & Entsorgung – ohne, geht nicht!

Die Versorgung mit Wasser und Strom gehört zu unseren allerwichtigsten Infrastrukturen. Und gerade in diesen Bereichen ist die Digitalisierung schon sehr weit fortgeschritten. Die Erzeugung und Verteilung von Energie wird ebenso am Computer koordiniert wie unsere Wasserversorgung. Als Informatiker kannst Du in diesen Branchen in verschiedenen Bereichen tätig sein, je nach Deinem Schwerpunkt:

  • Im Consulting-Bereich berätst Du Energiezulieferer und Wasserversorger zu allgemeinen technischen Verbesserungen der Systemlandschaft oder speziellen Fragestellungen. Du analysierst zum Beispiel das Potential der Digitalisierung zur Instandhaltung der Infrastruktur oder zum Netzbau.

  • Als Anwendungsentwickler tüftelst Du an starken Systemlösungen. Wenn Du fit in Künstlicher Intelligenz bist, kannst Du an spannenden Smart-Metering-Lösungen für optimiertes Energiemanagement arbeiten. Dann entwickelst Du zum Beispiel intelligente, vernetzte Verbrauchszähler für Unternehmen und private Smart Homes.

Hier sind eine Menge wichtiger Daten im Spiel, und die Infrastruktur muss zu jeder Zeit aufrechterhalten werden. Es gilt, Ausfälle zu vermeiden und Störungen asap zu beseitigen. Als Admin sorgst Du für die nötige Stabilität und Hochverfügbarkeit. Als IT-Security-Spezialist sicherst Du die Betriebssysteme.

Das ist systemrelevant: Ernährung, Transport & Verkehr

Die Lebensmittelindustrie verarbeitet landwirtschaftliche Erzeugnisse für unsere Ernährung weiter. Viele Produktionsprozesse sind mittlerweile digitalisiert. Dadurch können die Unternehmen besser und schneller auf sich verändernde Anforderungen der Verbraucher eingehen. Bei einem nutzerzentrierten Ansatz werden große Datenmengen erhoben und dadurch Produkte immer weiter individualisiert. Zielgerichtetes Marketing wird so möglich.

Auch im Lager und der Logistik kommt Software zum Einsatz. Viele Unternehmen aus der Ernährungsbranche setzen auf ausgeklügeltes Supply Chain Management. Das heißt, sie planen und koordinieren den Warenfluss über die Wertschöpfungskette, vom Rohstofflieferanten bis zum Endverbraucher. Das geht nicht ohne die entsprechende SCM-Software. SAP und Oracle sind hier die erfolgreichsten Anbieter.

  • Als Developer kannst Du an ERP-Software, Warenwirtschaftssystemen oder Data Warehouses für die Lebensmittelbranche arbeiten. Beim sogenannten Enterprise Resource Planning (ERP) besteht die zentrale Aufgabe darin, Ressourcen rechtzeitig und bedarfsgerecht zu planen, steuern und verwalten. Dazu gehören Betriebsmittel, Material, Informations- und Kommunikationstechnik. Die Daten, die im Data Warehouse (DWH) gewonnen werden, gibst Du an den Data Analyst weiter. Er trägt dazu bei, dass das Unternehmen seinen Kunden nachfragegerechte und personalisierte Angebote unterbreiten kann. Sortimentsanpassungen kann das Unternehmen dadurch auch vornehmen.

  • Als IT-Projektmanager planst und steuerst Du zum Beispiel die Digitalisierung der Supply-Chain-Prozesse, d.h. der Lieferketten im Unternehmen. Mit Rundumblick begleitest Du die Migration des unternehmensweiten Systems auf die SCM-Software. Du sorgst dafür, dass das Tagesgeschäft davon nicht beeinträchtigt wird. Wichtig ist, dass Du eng mit den Anwendungsentwicklern zusammenarbeitest, die Deine Konzepte in Softwarelösungen umwandeln.

  • Der E-Commerce boomt, denn während des Lockdowns haben Online-Shops nochmal stark an Bedeutung gewonnen. Als Webentwickler kannst Du hier für reibungslose Kaufvorgänge mit bester User Experience sorgen – von der Produktsuche bis zur Versandbestätigung.

  • Nicht nur Waren, sondern auch Personen müssen weiterhin von A nach B transportiert werden, zum Beispiel Berufspendler ohne Auto. Der Verkehrssektor hat Bedarf an Informatikern, die dabei helfen, die Digitalisierung des öffentlichen Güter- und Personenverkehrs voranzubringen. Du kannst etwa Apps entwickeln, die Fahrgästen die aktuellsten Infos bereitstellen, an interoperablen Onlineportalen oder neuen eTicketing-Lösungen werkeln. Der Schienengüterverkehr befindet sich aktuell in einer spannenden Aufbruchsphase: Als Teil des “Rail Freight Data Hub” arbeitest Du an Innovationen wie einer digitalen Kupplung oder der weiteren Elektrifizierung des Schienennetzes.

Finanz- und Wirtschaftswesen

Der Bankensektor ist in Sachen Digitalisierung schon weit. Wir heben unser Geld an einem der fast 60.000 Automaten in Deutschland ab. Kontostand-Check und Überweisungen machen wir via Online-Banking bequem am Computer oder Smartphone. Dahinter steckt eine mächtige IT-Infrastruktur, die besonders durch Angriffe bedroht ist. Außerdem müssen die Systeme im Dauerbetrieb laufen und dürfen nicht crashen. Für einen IT-Job im Finanzwesen bist Du am besten mit einem Wirtschaftsinformatik-Studium ausgerüstet. So verstehst Du beide Seiten: Tech und Biz.

  • Viren, Trojaner und weitere Arten der Malware oder Hackerangriffe gehören zum Alltag, wo viel Geld im Spiel ist. Du kannst Dir vorstellen, dass hier die fittesten IT-Security-Spezialisten arbeiten. Entsprechend fürstlich ist die Bezahlung – auch für vielversprechende Juniors.

  • Als Entwickler kannst Du natürlich auch ganz schön was reißen in der Finanzbranche. Du entwickelst Plattformen und vernetzt Kanäle wie die klassische Filiale, das Online-Banking und das Mobile Banking. Als Software Developer bringst Du allerhand Anwendungen hervor, die das Bankgeschäft noch besser, schneller und sicherer machen. Du kannst entweder direkt bei der Bank arbeiten oder bei einem Softwareunternehmen, das spezialisierte FinTech-Lösungen entwickelt.

  • Als IT-Projektmanager in der Finanzwelt begleitest Du kritische Change-Projekte. Du sorgst dafür, dass die angestrebten Verbesserungen erreicht werden, ohne dass die Änderungen den Geldfluss beeinträchtigen.

  • Wenn Du eine Schwäche für Big Data hast, willkommen: Anders als bei Unternehmen wie Apple oder Google müssen bei einer Bank die Daten nicht aufwändig gesammelt werden. Sie liegen bereits vor. Sie eröffnen Banken wertvolles Wissen über ihren Kundenstamm, mit denen sie einerseits die Customer Experience verbessern, andererseits Betriebskosten reduzieren können. Auch historische Daten werden herangezogen. Also, stürz Dich drauf und mach was draus! Als Business oder Data Analyst bzw. Scientist hast Du in der Finanz- und Wirtschaftswelt beste Chancen.

Systemrelevanz der Informationstechnik & Kommunikation

Die ohnehin stark wachsende ITK-Branche hat durch Corona nochmal einen mächtigen Schub bekommen. Die Telekommunikation muss aufrechterhalten werden, die Netzwerke sollten störungsfrei funktionieren. Viele Menschen arbeiten plötzlich dezentral von zuhause aus, Unternehmenswelten müssen sich neu organisieren. Sichere VPN-Verbindungen und Software für die virtuelle Kollaboration sind auf einem nie dagewesenen Hoch.

  • Als Netzwerkadministrator stellst Du ISDN-, DSL-, Glasfaser- und VoIP-Verbindungen sicher und baust Netzwerke für den Betrieb der Internet- und Telekommunikationsinfrastruktur auf bzw. aus. Du bist auch für deren Wartung und Entstörung zuständig und hast oft Rufbereitschaftsdienste.

  • Als Hardwareentwickler baust Du Server, Computer und Laptops, moderne Work-Stations und Tablets. Als Softwarearchitekt hauchst Du ihnen Leben ein.

  • Bist Du Anwendungsentwickler im ITK-Bereich, dann bist Du oft für Unternehmen tätig, die Device-unabhängige digitale Lösungen für alltägliche Aufgaben anbieten. Mobile ist hier besonders bedeutend, egal, ob Du Android- oder iOS-Entwickler bist.

Medien – ohne Kommunikation läuft nichts

Täglich informieren sich viele über den Stand der Infektionszahlen und die Auflagen zum Nahkontakt. Der Bedarf an offiziellen Informationen und News von vertrauensvollen Quellen steigt. Deshalb zählt die Nachrichten- und Informationstechnik ebenso zu den systemrelevanten Bereichen wie die Risiko- und Krisenkommunikation. Sie übertragen und verarbeiten die neuesten Meldungen zuverlässig. Stabile, sichere Rechnernetze und Verbreitungskanäle bilden die Basis. Wer sich informieren will, greift heute nicht nur auf klassische Medien zurück, sondern bedient sich im Internet. Damit die Streams laufen, werden Menschen mit IT-Knowhow gesucht.

  • "Irgendwas mit Medien" heißt für Entwickler, dass Du z.B. Multimediakonzepte umsetzt und multimediale Anwendungen programmierst. Du pflegst als Admin die Informationssysteme und entwickelst als Web Developer Plattformen und Online-Portale.

  • Als Medieninformatiker bist Du ein gut ausgebildeter Allrounder. Du baust Rechnernetze auf, kennst Dich mit 3D-Modellierung aus und bist ein Crack in Mathe und Programmierung. Anders als reine Computer Scientists lernst Du im Studium die Aufbereitung von Content für Online- und Social-Media-Kanäle.

Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Einrichtungen für körperlich oder geistig beeinträchtigte Menschen

In diesen Bereichen sind IT-Spezialisten vor der Krise noch nicht besonders umfangreich zum Einsatz gekommen. Das spüren Millionen von Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern gerade besonders. Denn auf eine Situation wie den Lockdown war niemand vorbereitet. An den meisten Schulen kannte man so etwas wie digitalen Unterricht nicht. Also besitzen viele Schüler zuhause auch kein Tablet oder Laptop. Privilegierte Kinder konnten am hastig eingerichteten Video-Unterricht teilnehmen, die anderen nicht. So sah es auch aus bei Betreuungs- und Therapieangeboten für Kinder und Jugendliche sowie Teilhabeprogrammen für geistig oder körperlich beeinträchtigte Menschen. Das Bundesamt für Bildung und Forschung hat Ende April 2020 eine Summe von 500 Millionen Euro für die Sofortausstattung bereitgestellt, mit der allen Schülern der Remote-Unterricht ermöglicht werden sollte. Weitere 100 Millionen fließen in den Aufbau von Online-Lernplattformen. Wir wagen mal zu behaupten, dass es in Zukunft mehr Jobs für IT’ler an Schulen und weiteren Einrichtungen für diese Zielgruppen geben wird, die systematisch eine digitale Infrastruktur aufbauen werden!

  • Als Informatiker kannst Du nun beim Nachrüsten mit anpacken. Du kannst Rechnernetzwerke und WLAN für Schulen und andere Einrichtungen aufbauen und administrieren, Updates aufspielen, Berechtigungen managen usw. Außerdem müssen alle Schüler:innen mit Endgeräten ausgestattet werden.

  • Deshalb hast Du auch als Hardwareentwickler diese Tage alle Hände voll zu tun, denn die vielen Geräte, die jetzt benötigt werden, müssen ja gebaut, repariert und gewartet werden. Online-Verkäufer von Devices wie Laptops, Webcams oder Tablets verbuchen in den letzten Wochen Rekord-Umsätze.

  • Auch wenn es Lockerungen gibt: Das gesamte Schuljahr 2020/2021 wird vermutlich kein normaler Unterricht stattfinden. Hier sind nun visionäre Ideen gefragt, denn es gibt viele Herausforderungen: Bei WLAN an Schulen und Endgeräten für Kinder ist noch nicht Schluss. Es müssen beispielsweise auch die Haushalte der Eltern mit funktionierender Internetverbindung ausgestattet werden.

  • Absolute Gewinner der Krisensituation sind Videosoftware- und Streaming-Anbieter. Obwohl der Konzern immer wieder in der Kritik von Datenschützern steht, wird vor allem Zoom an vielen Schulen eingesetzt. Hier kannst Du als IT-Berater vielleicht ein paar Alternativen wie BigBlueButton ins Spiel bringen.

Staatliche Verwaltung

In der öffentlichen Verwaltung sind IT’ler heiß begehrt. Potenzielle Arbeitgeber sind hier die Polizei, die Feuerwehr, der Katastrophenschutz – alles hoch systemrelevante Bereiche. Auch die Abfallentsorgung ist eine Institution, die keinesfalls zusammenbrechen darf. Außerdem zählt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den BOS-Bereich dazu, also Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Bei diesen öffentlichen und gemeinnützigen Arbeitgebern geht es für Dich vor allem darum, Abläufe durch Automatisierungen zu erleichtern und sensible Daten vor Angriffen zu schützen.

  • Unsere Polizei hat für Dich als Informatiker viel zu tun! Als Administrator hast Du die Dienststellen-Computer, die Server, aber auch die mobilen Kontrollinstrumente für den Außeneinsatz unter Deinen Fittichen, installierst Softwarekomponenten und leistest User Support. Du baust WLAN-, LAN, WAN- und VPN-Netzwerke auf und verwaltest die Berechtigungen. Als Webentwickler baust Du Online-Plattformen auf und kooperierst in der Regel genauso wie als Anwendungsentwickler eng mit den Polizist:innen, um detailliertes Anforderungsmanagement zu betreiben.

  • Für Dich als IT-Absolvent hat das Bundeskriminalamt (BKA) außerdem eine spannende Zusatzausbildung zum Cyber-Kriminalisten in petto. Um Hacker und Internetbetrüger in Schach zu halten oder auf digitale Spurensuche zu gehen, wirst Du umfassend zu Cloud-Techs, Big Data, biometrischen Systemen und mehr spannenden Themen weitergebildet. Auch Administration, Software-Entwicklung und -Architektur, Projektmanagement sowie viel Wissen über internationale Netzwerke werden Dir hier intensiv und auf die Bedürfnisse der Polizei ausgerichtet nahegebracht. Mit einem guten Bachelor-Abschluss in Informatik hast Du durchaus Chancen, der Freund und Helfer der Polizei zu werden!

  • Auch die Feuerwehr digitalisiert ihre Abläufe und Kommunikationswege immer mehr. Auf dem Weg zum Einsatzort rufen die Löschkräfte das dortige Hydrantennetz auf dem Tablet ab und berechnen die benötigte Schlauchlänge. So gewinnen sie wertvolle Zeit. Warnschilder auf Gefahrguttransportern scannen sie ein und monitoren die Atemschutzgeräte. Als App-Entwickler kannst Du zu tollen IT-Neuerungen für diese wichtige Berufsgruppe beitragen!

  • Möchtest Du in der öffentlichen Verwaltung durchstarten, kannst Du Dich bereits im Studium auf Verwaltungsinformatik spezialisieren. Hier lernst Du die ganze Bandbreite an Tätigkeiten kennen: Entwicklung, Betrieb, Projektmanagement, Security, Prozessmodellierung, ERP-Systeme sowie Wissens-, Informations- und Servicemanagement. Auch mit öffentlichem und Zivilrecht solltest Du Dich auskennen. Dafür winkt Dir der Beamtenstatus!

  • Als Anwendungsentwickler kannst Du Softwarelösungen für die Abfallwirtschaft entwickeln, um Logistik und Betriebswirtschaft der öffentlichen Entsorgungsunternehmen zu optimieren.

  • In allen Bereichen der staatlichen Verwaltung spielt IT-Security eine besondere Rolle. Gerade bei der Polizei sind Datenschutz und Datensicherheit das oberste Gebot. Damit die Datenverarbeitung lückenlos laufen kann, entwickelst Du als IT-Security Consultant schon im Vorfeld kluge Präventionsstrategien gegen Störungen und mögliche Attacken.

tl;dr:
  • Überall dort, wo IT-Technologien im Einsatz sind, bist Du als Informatiker gefragt. Diese Tatsache macht natürlich auch vor den systemrelevanten Arbeitgebern nicht Halt. Gut für Dich!
  • Grundsätzlich sind Systemadministratoren, Entwickler, Datenwissenschaftler und Experten für IT-Security heiß begehrt.
  • Konkret hast Du z.B. bei der Polizei, der Wasserversorgung, Netzbetreibern oder Gesundheitseinrichtungen gute Chancen auf einen krisenfesten Job. Oder Du bewirbst Dich bei einem Softwareunternehmen, das spezifische Lösungen für systemrelevante Branchen entwickelt.
 

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